Dann mach ich’s eben selbst – Ein Absauganschluss für die Bosch GOF 1250

Die Bosch GOF 1250 LCE ist eine wirklich tolle Oberfräse. Aber eine Sache ärgert mich an der Maschine von Beginn an. Obwohl, eigentlich ist es ja kein Ärgernis, das die Maschine selbst betrifft. Es geht vielmehr um den Parallelanschlag, an dem die Absaughaube fehlt. Ich hatte schon mehrere Oberfräsen von Bosch zum Testen. Immer war der gleiche Parallelanschlag dabei. Bosch setzt an dieser Stelle den Systemgedanken sehr gut um. Und immer war für diesen Parallelanschlag eine Absaughabe im Lieferumfang. Natürlich auch immer die gleiche. Ein einfaches Plastikteil. Bei der GOF 1250 fehlt dieses Teil. Ich ging damals davon aus, dass dies dem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis der Maschine geschuldet ist und wollte diese Plastikteil bei Bosch bestellen. Normalerweise sind Ersatzteilbestellungen bei Bosch ganz einfach. Aber es sollte anders kommen….

Bosch GOF 1250 am Parallelanschlag absaugen - Dank Festool

Bosch GOF 1250 am Parallelanschlag absaugen – dank Festool

Diese Haube hat eine Nummer, das kann man in der Bedienungsanleitung nachsehen. Auch im Online-Ersatzteilkatalog findet man sie. Nur bestellen kann man sie nicht. Auch die Mitarbeiter der Bosch Hotline können sie nicht für mich bestellen. Händler können sie auch nicht bestellen. Ein Hotline Mitarbeiter erklärte mir, dass es sich vermutlich um einen EDV-Fehler handelt. Schließlich liegt das Teil ja bei anderen Oberfräsen dabei, existiert also.  Bisher konnte ich dieses Teil einfach nicht auftreiben. Und leist man die Kommentare unter dem Artikel zur Bosch GOF 1250 LCE, bin ich nicht der einzige Anwender, dem es so ergeht. Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe die Hoffnung (fast) aufgegeben dieses Teil jemals zu bekommen, ohne mir gleich eine größere Bosch Oberfräse zu kaufen, wo es dann dabei ist. Selbstbau ist also angesagt.

Und so habe ich das Problem für mich gelöst:

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Umfrage: Neue Kursthemen 2017

Vor gut einem Jahr habe ich Ihnen eine Frage gestellt, mit der ich mich heute erneut an Sie richte. Es geht darum, welche Themen Sie sich als Kurs  in meiner Kurswerkstatt vorstellen können. Bei der letzten Umfrage konnten sich die Themen „Kleines Möbelprojekt mit Leimholzherstellung“ und „Maschinelle Holzverbindungen“ durchsetzen.

Beides gibt es nun auch als Kursthema:

Ich habe mir wieder einige Themen überlegt, die meiner Meinung nach als Kurs interessant wären. und ich bin auf Ihre Abstimmung schon sehr gespannt. Wie im letzten Jahr bereits, können Sie auch Anregungen, Fragen und Vorschläge in die Kommentare schreiben.

Meine Vorschläge für neue Kursthemen:

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Bauanleitung Aufsatzzange – Nicht ganz nach Moxon

Die neue Aufsatzzange bietet vielzählige Einsatzmöglichkeiten

Die neue Aufsatzzange bietet vielzählige Einsatzmöglichkeiten

Es ist nun schon eine Weile her, dass ich eine Aufsatzzange mit der sogenannten Moxon-Vise gebaut habe (siehe Zeitschrift HolzWerken, Ausgabe Nr. 50). Die Aufsatzzange ist toll. Sie macht die Arbeit mit Handwerkzeugen angenehmer und Rückenschonender. Allerdings ist die verwendete Mechanik von Benchcrafted nicht gerade ein Schnäppchen. Da ich jedoch noch mindestens zwei dieser Aufsatzzangen benötige, habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, wie man das günstiger Lösen kann. Im Internet gibt es einige sehr gute Vorschläge, zum Beispiel unter Verwendung von Hantelscheiben, statt Gussrädern. Aber so richtig sagte mir das nicht zu, Ich kann kein Metall bearbeiten und wollte nicht lange basteln. Die Lösung, die nun entstanden ist, kann mit einfachen Mitteln in wenigen Stunden realisiert werden und verursacht lediglich Materialkosten von unter 50 Euro (ohne Zwingen und Niederhalter). Und ganz nebenbei bietet die Lösung, die ich Ihnen hier vorstelle noch mehr Funktionen, als meine erste Variante mit der teuren Mechanik. Also eigentlich das ideale  Wochenend-Projekt. Und damit auch Ihnen dieses Wochenend-Projekt gelingt stelle ich Ihnen detaillierte Zeichnungen, Die SketchUp-Datei und diese Anleitung hier zur Verfügung.

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Anreißmesser von IBC

IBC Anreißmesser

IBC Anreißmesser

Ich arbeite recht gerne mit Anreißmessern. Ich mag die zweiseitig angeschliffen Form sehr gerne. Bisher hatte ich eines von Pfeil, mit dem ich auch sehr zufrieden bin. Für enge Zwischenräume hatte ich mir mal eines von Veritas gekauft und auch die Werkzeugsätze für den Handwerkzeug-Kurs habe ich damit ausgestattet. Es stellte sich jedoch heraus, dass diese Anreißmesser einfach zu dünn waren und die Schneiden, vor allem aber die Spitzen waren zu empfindlich. Der Griff war mir persönlich auch viel zu dünn. Inzwischen habe ich die Veritas Messer durch Messer der Marke Hattori (Dicktum.de) ersetzt. Ich wollte aber dennoch ein Anreißmesser, das eine schmale, beidseitig schräge Klinge hat. Weiterlesen

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Zwei neue Funktionen für die Kommentare

Ich habe dem Blog soeben zwei neue Funktionen hinzugefügt, die es Ihnen ermöglichen sollen mehr Überblick über die Kommentare zu bekommen.

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Bandsäge Holzprofi SBW3501

Holzprofi WBW3501

Holzprofi WBW3501

Auf vielen Blogs, auch bei mir, kann man Werkzeugvorstellungen von neuen Maschinen lesen. Manchmal macht es aber mehr Sinn eine Maschine vorzustellen, mit der man schon über einen längeren Zeitraum Erfahrungen sammeln konnte. Daher stelle ich in diesem Artikel meine Bandsäge vor, nachdem diese schon mehr als ein Jahr in Betrieb ist. Somit haben Sie als Leser den Vorteil, dass Sie nicht nur allgemeine Infos über die Maschine bekommen, sondern auch einige Erfahrungen aus erster Hand.

Damit Sie wissen, worum es hier nun genau geht, erst einmal ein paar Daten zur Maschine:

Es handelt sich um eine Holzprofi SBW3501 in der Ausführung mit 230 Volt. Sie hat einen Rollendurchmesser von 350 Millimetern und einen Motor mit 550 Watt Aufnahmeleistung. Das Gewicht beträgt 83 Kg. Es können Bänder mit Breiten von 6 -20 Millimetern genutzt werden. Gebaut wurde die Maschine in Asien.

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Bandsägen Einrichten – Beherrschen – Ausreizen

Bandsägen Einrichten - Beherrschen - Ausreizen

Bandsägen Einrichten – Beherrschen – Ausreizen

Das Buch „Bandsägen  Einrichten – Beherrschen – Ausreizen“ von Roland Johnson kann ich nur jedem Besitzer einer Bandsäge wärmsten ans Herz legen. Auch wenn Sie keine Bandsäge haben und mit dem Gedanken spielen sich eine solche Maschine anzuschaffen, ist dieses Buch eine lohnende Investition.

Roland Johnsons Buch beginnt mit den Grundlagen, also dem Aufbau und den unterschiedlichen Varianten und Baugrößen von Bandsägen. Er gibt gleich zu Beginn genaue Anleitungen für die richtige Einstellung der Maschine. Da diese besonders für Einsteiger wichtig ist und die wenigsten Bandsägen ab Werk perfekt eingestellt sind, würde das alleine schon den Kauf des Buches rechtfertigen. Denn wie alle anderen Anleitungen auch, ist auch der Buchteil über das Einstellen komplett herstellerunabhängig. Das Gezeigte kann bei allen Bandsägen angewendet werden.

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Quo vadis Festool?

Ich bin derzeit etwas enttäuscht von Festool. Die Neuheitenvorstellungen im September haben daran auch nichts ändern können, im Gegenteil. Die Vorstellung der überarbeiteten kleinen Schleifer stellt für mich einen weiteren Punkt in einer langen Reihe von Entwicklungen dar, die ich mir von dieser Premiummarke anders gewünscht hätte.

Ich habe schon lange einen RTS 400 mit dem ich auch sehr zufrieden bin. Man konnte diesen Schleifer damals ohne Regelelektronik kaufen und es gab sogar eine günstige Variante ohne Systainer. Genau das, was die meisten Schreiner brauchen und was für die meisten Hobbyanwender auch vollkommen ausreichend ist. Mit der Überarbeitung strich man wie es aussieht diese günstigen Varianten. Der Listenpreis für das Einsteigermodell liegt nun bei über 330 Euro. Klar, dafür bekommt man dann angeblich 25% mehr Abtrag, einen Kantenschutz und ein wenig mehr Grip am ohnehin schon recht hohen Gehäuse. Da bei mir ein neuer, kleiner Schwingschleifer anstand, habe ich mich für den neuen Bosch GSS 160 Multi entschieden. Mit austauschbaren Schleifplatten. Sowas hätte dem RTS gut gestanden.

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Eine Leimflasche? Echt jetzt?

Ein Blogartikel über eine Leimflasche? Muss das sein? Hat eine schnöde Leimflasche denn so viel Aufmerksamkeit verdient? Nein, das hat sie nicht. Aber es geht ja auch nicht um eine normale Leimflasche, wie es sie schon seit was weiß ich wie vielen Jahren gibt. Es geht um den GlüBot von Fastcap.

Den Glübot gibt es in zwei Größen

Den Glübot gibt es in zwei Größen

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Neue Schrägbeitel

Ich habe damit begonnen mir einen neuen Werkzeugsatz zusammenzustellen. Dafür benötige ich auch noch ein Paar Schrägbeitel. Vor einiger Zeit habe ich auf meinem Blog bei holzwerken.net schon einmal dieses Thema behandelt. Die neuen Schrägbeitel habe ich ein wenig anders hergestellt, daher greife ich das Thema einfach noch einmal auf.

Kann man so leider nicht kaufen: Meine MHG Schrägbeitel

Kann man so leider nicht kaufen: Meine MHG Schrägbeitel

Die Basis für die neuen Eisen kommt von MHG. Vor einigen Wochen habe ich bereits ganz begeistert über die neue Serie von Stemmeisen geschrieben. Inzwischen habe ich meinen Bestand an diesen Eisen etwas weiter aufgestockt und auch die neuen Schrägbeitel sollten aus dieser Linie kommen. So gut die neuen MHG-Eisen mir auch gefallen, es gab keine Schrägbeitel, die meine Bedürfnisse voll erfüllen. Die Schrägbeitel, die ich zuletzt hergerichtet habe waren aus der kurzen Serie von DICK. Der kurze Griff ohne Zwinge ist sehr angenehm beim Arbeiten, allerdings sollten die neuen Eisen eine längere Klinge haben. Diese Kombination bietet MHG aber leider nicht an. Also: Selbst ist der Mann.

Ich habe zwei Eisen aus der neuen Serie mit weit heruntergeschliffenen Seitenfasen gekauft. Diese haben eine Zwinge. Kein Mensch braucht bei Schrägbeiteln eine hintere Zwinge. Warum einige Hersteller fertige Schrägbeitel mit Zwinge anbieten ist mir ein Rätsel. Die Zwinge habe ich mit einem kleinen Winkelschleifer eingeschnitten und demontiert. Danach wurde das überstehende Holz mit der Japansäge abgeschnitten. Das Ende habe ich mit dem Rotationsschleifer abgerundet. Mit reduzierter Drehzahl, einem dicken Interfacepad und ein wenig Gefühl funktioniert das hervorragend.

 

Die Zwinge wird entfernt, das schont die Säge.

Die Zwinge wird entfernt, das schont die Säge.

Die Hefte habe ich dann noch fein von Hand geschliffen und anschließend mit vier dünnen Schichten Osmo-Hartwachsöl überzogen. Diese Behandlung braucht ihre Zeit, aber das lohnt sich. Ich mag diese Oberfläche für Werkzeuggriffe inzwischen sehr. Der Oberflächenschutz kommt dem einer Lackierung sehr nahe. Gleichzeitig fühlt sich ein so behandelter Griff aber noch gut an, ist nicht zu glatt und auch das Holz kommt gut zur Geltung.

Damit die schön geölten Griffe beim anschließenden Umschleifen nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden, bekommen Sie kurzzeitig einen ganz speziellen Überzug: Klebeband.

Die gewünschte Schräge wird mittels Winkelmesser und Bleistift auf der Spiegelseite angezeichnet. Diesmal mache ich eine wesentlich größere Schräge, nämlich 45°. Zwar sind die 15° bei den bereits vorhandenen Eisen in Ordnung für viele Arbeiten, aber sehr oft hätte ich mir aber auch einen größeren Winkel gewünscht. Einen Winkel, der immer passt, scheint es also nicht zu geben. So habe ich nun zwei Varianten und ich hoffe, dass ich erst einmal damit auskommen werde.

Geschliffen wird diesmal auf dem Dewalt Trockenschleifer. Das dauert dennoch seine Zeit, da der Stahl sehr hart ist und man gleichzeitig aufpassen muss, dass die Spitze der Schneide nicht überhitzt. Zwischendurch wird mit Wasser gekühlt. Nach dem Trockenschliff kommt die Feinarbeit auf Wassersteinen. In Schritten von 400 – 1.000 – 3.000 und 8.000 werden Spiegelseite und Fase geschliffen und poliert. Ein paar Kratzer stören nicht wirklich und sind interessanterweise auf dem Foto viel deutlicher zu erkennen als in der Realität.

Fertig polierte Spiegelseite und Fase

Fertig polierte Spiegelseite und Fase

Das sind nun also meine neuen Schrägbeitel, ganz nach meinen persönlichen Vorlieben. Vielleicht liest jemand von MHG ja diesen Artikel und es gibt die Eisen in dieser Kombination (lange Klinge in neuer Form mit kurzem Heft)  bald auch fertig zu kaufen. Ich würde es mir wünschen, denn eigentlich brauche ich noch zwei solcher Sätze für den Kursbetrieb.

Das liegt gut in der Hand und ist schön griffig.

Das liegt gut in der Hand und ist schön griffig.

Links:

Hinweis: Dieser Blogartikel wurde nicht gesponsert und die Stemmeisen wurden mir auch nicht kostenlos zur Verfügung gestellt.

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