Festool Domino DF500Q

Einige Tipps und Tricks zur Festool Domino

Als Ergänzung zum Artikel über die Festool Domino habe ich hier noch vier Tipps, die den Umgang mit der Maschine ein wenig erleichtern können.

Tipp 1: Klappanschläge festsetzen

Festool Domino DF500G - Tipp: Klappanschlag befestigen

Klappanschläge feststellen

Die Klappanschläge der Dominofräse sind eine praktische Sache. Manchmal sind sie aber auch im Weg. Beispielsweise beim Fräsen schmaler Bauteile. Dann wäre es praktisch, wenn man diese Anschläge irgendwie aus dem Weg schaffen könnte. Das ist kein Problem. Seitlich an den Anschlägen befindet sich eine kleine Inbusschraube. Drücken Sie den Klappanschlag einfach nach hinten und drehen Sie diese Schraube ein. Der Klappanschlag ist nun in der hinteren Position fixiert und stört nicht mehr. Wenn der Anschlag wieder gebraucht wird, dreht man die Schraube einfach wieder heraus.

 

36 Antworten zu Festool Domino DF500Q

  1. Andreas sagt:

    Guten Abend Heiko,

    hast Du schon einmal davon gehört, dass sich der Domino-Fräser dejustieren kann? Wenn ich bei laufender Maschine auf den Fräser schaue bei größter Fräsbreite, dann schwingt er nicht mittig in der Öffnung, sondern berührt fast eine Seite der Führung, während er auf der anderen Seite nicht so weit schwingt.

    Wenn ich Löcher für ein Regalbrett einfräse und dann mit gedrehter Maschine im Seitenteil, dann sind die Löcher nicht gleich weit vom Rand entfernt, sondern liegen 5mm versetzt zueinander.

    Danke
    Andreas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Andreas,

      das härt sich für mich nicht nach einer nicht richtigen Justierung an, sondern nach einem Defekt. Ich denke die Maschine sollte zum Service.

      Gruß

      Heiko

  2. Felix sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe einmal eine Frage zu Dominodübeln beim Herstellen von Leimholz.

    Kann man durch das Einleimen von kräftigen und möglichst langen Dominodübeln Stabilität in das Leinholz bekommen, sodass es weniger arbeitet und man weniger Gratleisten verwenden kann?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Felix,

      es mag sein, dass lange Dominos ein ganz klein wenig das Werfen des Holzes verringern. Aber bei weitem nicht so viel, wie du es dir gerade wünschst. Gratleisten oder andere Maßnahmen mit ähnlicher Wirkug kannst du damit nicht ersetzen. Nimm dir einfach mal eine Leiste von 10mm Stärke und ca. 3cm breite, in der Länge von 30 oder 40 cm. Biege diese mal durch und bedenke, wie wenig Kraft du dazu brauchst. Genau diese geringe Kraft würde ein 10mm Domino einer stark arbeitenden Holzfläche entgegen bringen – Alos nocht viel.

      Gruß

      Heiko

  3. Michael Gaedig sagt:

    Danke Ralf und Heiko!
    Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass man die besagte CD bei Festool bestellen kann!
    Ich denk man lässt sich auch ein wenig von Produktvideos verführen, in den es
    halt easy aussieht!
    Wenn Heiko arbeitet sowieso:-) aber der ist ja auch Profi!
    Zum Glück verwuschelte ich ja in der Lernphase nur Spanplatten:-)
    Ich denke Heiko sollte doch mal Tutorial zum richtigen markieren von Werkstücken machen, am besten anhand eines realen Projekts!
    MfG

  4. Michael Gaedig sagt:

    Hallo!
    Ich habe mir in letzter Zeit eine kleine Festool Sammlung zugelegt,Domino 500
    Mft3, T55 u.s.w…..

    Mit der Domino ist doch einiges Üben notwendig um brauchbare Ergebnisse zu bekommen und von selbst funktioniert die Sache meiner Meinung nach natürlich auch nicht!
    Ich habe sonst viel mit KregJig gearbeitet und wollte halt auch mal Projekte ohne sichtbare Verbindungen herstellen.
    Man muss bei der Domino schon sehr aufpassen, was man wie fräst, damit es auch zusammenpasst:-(
    Da ist am Anfang Geschwindigkeit doch Hexerei:-)!!!
    Nun aber mal eine Frage….,auf der Festool Seite lese ich immer von einer CD, die beiliegen soll oder die es geben soll mit Beschreibung und so!????
    Hat jemand ne Ahnung ob es fragliche CD gibt?
    MFG

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Michael,

      bei meiner Domino lag keine CD bei. Ich glaube mich zu erinnern, dass diese nur bei der Neueinführung der Maschine beilag. Vielleicht weiß aber jemand anderer mehr.

      Gruß

      Heiko

    • Ralf sagt:

      Hallo Michael,

      ich kann mich beim Kauf nicht an eine CD erinnern. Bei Festool gibt es aber ein Video, bei Youtube sicher einige. Es gibt auch Produktvorstellungen von Guido Henn, Heiko u.a..

      Ich komme aber auch gut zurecht damit. Aha Erlebnisse hatte ich natürlich auch. Ich schreibe mal kurz meine Erfahrungen. Nicht gut ist:

      1) Die Dübel sitzen in den passend gefrästen Löchern für ein Probe- Zusammenfügen zu spack, bei der Einstellung für die breiteren Dübel ist es ok. Vielleicht liegt das aber daran dass meine Dübel nicht trocken genug lagern. Ich habe schon Dübel mit dem Beitel wieder rausgeholt. Ich habe immer einen Satz Dübel zur Hand die ich mit Schleifpapier etwas dünner gemacht habe, die benutze ich für die Probe. Für Verbindungen mit dünnem Restmaterial schleife ich auch für die endgültige Verleimung die Dübel manchmal ein Tickchen dünner, damit das Holz nicht reißt.

      2) Der Anschlag ist für meine Anwendungen schlecht positioniert, der ist viel zu weit weg. Aber das war m.W. ja auch ein Patent-Politikum. Bei der Df 700 ist das wesentlich besser gelöst. Ich benutze immer ein Stück Leiste dazwischen, ist dann etwas fummelig Fräse und Leiste richtig zu halten. Tut’s aber.

      3) Die Frästiefe könnte für Tische oder Bänke etwas grösser sein. Das ist nicht schön aber verständlich dass Festool uns hier noch eine Maschine verkaufen will.

      Ansonsten gehe ich wie folgt vor:

      a) Ich fräse in die eine Seite die Löcher immer passend, da stecke ich dann die Dübel zuerst rein, nur die Löcher in die andere Seite mache ich breiter. Angangs habe ich in beide Seiten breiter gefräst, dann verkeilt sich ein Dübel schonmal und wenn man es eilig ist kann das problematisch sein.

      b) Nach Fräsen des Loches drücke ich den Fräser immer nochmal fest an um sicher zu gehen dass die Frästiefe stimmt. Wenn man immer Probe zusammengefügt fällt das aber sowieso auf, sonst kann das übel ausgehen.

      c) Die Höheneinstellung immer fest anziehen (die ist mir schonmal verrutscht) und darauf achten dass die Anschlagplatte für die Höhe bei dünnen Werkstücken auch auf dem Wertstück aufliegt, und nicht mal auf dem Werktsück und mal auf dem Tisch.

      Eine Lernkurve hat jedes System, ich habe auch noch keine Gehrungen oder gar ungewöhnliche Sachen damit gemacht. Es kommt natürlich auch auf die Anwendung an, ich finde dass System ist sehr universell für kleine schnelle aber auch stabile Verbindungen. So benötige ich (bislang) nur ein System für alles.

      Gruß Ralf

  5. Felix sagt:

    Hallo Heiko,
    auf deiner alten Internetseite schreibst du in deinem Artikel zu Leimholzherstellung, dass du Flachdübel einsetzt um den Versatz bei der Leimholzherstellung zu minimieren.
    Hast du dies auch schon einmal mit Dominos versucht? Ich habe zur Zeit keine Flachdübelfräse und wenn ich Dominos „mit etwas Spiel“ einfräse müsste es doch genau so gehen oder?

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Felix,

      Mit dominos geht das auch, aber da ich beide Maschinen habe nehme ich immer noch Flachdübel. Es geht einfach schneller.

      Gruß

      Heiko

  6. Matthias Ulrich sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich überlege ständig, warum ich neben einer Dominofräse noch eine Flachdübelfräse gebrauchen könnte. Was kann die DF 500 nicht, was eine Lamellofräse zustande bringt? Ich finde keine Antwort darauf. Du hast beide Geräte, was ist Deine Meinung dazu?

    Nochmal Danke für Deinen wirklich tollen Blog.

    Gruß

    Matthias

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Matthias,

      es gibt zwei Hauptgründe, die meiner Meinung nach für eine Flachdübelfräse sprechen, wenn man schon eine Dominofräse hat.
      1. Vieles geht mit der Flachdübelfräse einfach schneller
      2. Es gibt für Flachdübelfräsungen viele unterschiedliche Verbinder, sogar Scharniere.

      Ob diese Gründe in deinem Fall eine zweite Maschine rechtfertigen musst du allerdings selbst entscheiden.

      Gruß

      Heiko

  7. Doellcus sagt:

    Hallo und erstmal ein herzliches Dankeschön für diese zahlreichen Einblicke in die Holzverarbeitungstechnik!

    Als Fremder in dieser Materie habe ich mir letzten Sommer meine Küche selbst zusammengestellt und -gebaut (Natürlich mit vorgefertigten Teilen, die aber im Detail auch viel Nacharbeit erforderten). Dabei waren die eigene Festo CXS und eine geliehene TS 55 das Beste, dass mir jemals bei einer für mich so komplexen Aufgabe zur Seite stand.

    Enttäuschend jedoch war die Optik der Kranzleisten, bei der die Gehrung unschön auseinander klaffte weil sie sich nicht so 100%ig montieren lassen wollen, wie es der Bauplan vorgibt. Der Küchenhersteller (IKEA) macht es sich da leicht und erläutert in der Beschreibung lediglich einen Fuchsschwanz. So hab ich lange gerätzelt, wie ich das besser hinbekommen kann. Faktisch blieben die Leisten im Keller liegen.

    Dann fiel mir beim Aufräumen eine uralte Lamello-Fräse als Vorsatzgerät für den Winkelschleifer in die Finger und damit habe ich eine erste Gehrung wenigstens auf der Sichtseite ganz ordendlich hin bekommen. Leider ist mir aber dabei das Blatt der Fräse verbrannt.

    Auf der Suche nach Ersatz bin ich dann recht schnell hier gelandet. So habe ich mir, unvernünftig, wie ich bin, eine DF500 bestellt um am Wochenende endlich die Kranzleisten sauber montieren zu können.

    Durch die Anregungen hier kommen einem natürlich sofort weitere „Anschläge“ in den Sinn und daher habe ich mal 2 Fragen:
    Wie kompensiert man am Besten bei Nutzung der Überbreite für das Spiel der Folgedübel die Einstellung des Queranschlages? Sonst wäre dann ja jede Nut etwas mehr versetzt.

    Die Kranzleisten werden ja unter dem Wandschrank aufrecht montiert und dafür kann ich die eingebauten Klappanschläge gut nutzen; oben auf dem Wandschrank werden die aber liegend angebracht. Muss ich dann anreißen oder gibt es da auch einen ähnlichen Trick? (Die Leisten 29x60mm sind ansonsten identisch)

    Danke im Voraus und mach bitte weiter 😉

    Grüße in Netz, Doellcus

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Doellcus,

      du schreibst:
      Wie kompensiert man am Besten bei Nutzung der Überbreite für das Spiel der Folgedübel die Einstellung des Queranschlages? Sonst wäre dann ja jede Nut etwas mehr versetzt.

      Da hast du einen Denkfehler. Der Abstand bleibt immer gleich.

      Bei deinen Kranzleisten kann ich dir leider nicht folgen. Üblicherweise werden diese von der Schrankinnenseite her angeschraubt. Der Aufwand mit den Dominos wäre mir da zu viel.

      Gruß

      Heiko

      • Doellcus sagt:

        >>Da hast du einen Denkfehler. Der Abstand bleibt immer gleich.
        >>
        Jetzt habe ich die Maschine vor mir und sehe es auch so, dass die 2. Fräsung nach beiden Seiten breiter wird. Danke ich hab’s jetzt auch 😉

        >> Kanzleisten
        >>
        Hier wäre das Schrauben/Bohren von Innen sehr unschön. Es geht mir nicht um die Befestigung der Kranzleisten am Schrank sondern um die Ecken der Kranzleisten, die sich beim Anschrauben so an den Schrank drücken, dass die Ecken klaffen. Ich habe aber inzwischen Deine Folgeseite entdeckt, wo Du einen Rahmen zusammenfügst und so werde ich es auch machen, Danke für die Anregungen!

        Grüße in das Web, Doellcus

  8. Thomas sagt:

    Hallo Heiko,

    auch von meiner Seite erstmal einen herzlichen Dank an deine Seite!

    Ich habe mir letzte Woche die DF500 gekauft und habe mir soeben deine Videos angesehen. Da stellte sich mir aber die Frage: Hast du beim letzten Video, wo du den Rahmen dübelst, den Dominos einseitig „Luft“ gegeben, oder hast du beide Seiten mit der Einstellung „Passgenau“ gefräst?

    Viele Grüße aus dem Süden der Republik,
    Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      bei Rahmen fräse ich immer passgenau, damit sich beim Verleimen nichts verschiebt.

      Gruß

      Heiko

  9. Frank Berger sagt:

    Hallo Heiko,

    erstmal Danke für die ganzen interresanten Tests und Videos auf deinem Blog.
    Ich arbeite nun auch schon einige Jahre mit Holz und habe mich entschlossen, auch Dank Deiner ausführlichen Videos, jetzt meine einfache Flachdübelfräse, gegen eine Dominofräse zu tauschen.
    Nach dem schauen der drei VIdeos, habe ich dazu eine Frage: beim dritten Video, dem Regalbau, hast Du bei ca. 4:20 min. die 2 Bretter aufeinandergespannt. Hier hat es den Anschein, als ob der Zwischenboden schmäler ist, als der Rahmen. Wenn das so ist, kann man aber doch nicht mit den Anschlagstiften arbeiten, da dadurch doch auch die Dominos einen Versatz aufweisen, oder hab ich da einen Denkfehler?

    Gruß

    Frank

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Frank,

      nur mit den Anschlagstiften kann man da schon arbeiten. Ich habe allerdings bei den Fräsungen im Boden (20mm tief) einfach von oben auf die Kante des Rahmens gepeilt und den Anschlag so nach Augenmaß ausgerichtet. Dazu noch das Übermaß der Dominiofräsungen und schon passt das.

      Gruß

      Heiko

      • Frank Berger sagt:

        Hallo,

        danke für die schnelle Antwort. Klingt logisch. Du hast ja auch die Markierungen auf dem Anschlag gezeigt.
        Ich habe nur nicht gewusst, daß die Dominos etwas Spiel nach links und rechts haben.

        Gruß

        Frank

  10. Jürgen Endemann sagt:

    Hallo Foristen,

    vor ein paar Tagen habe ich mir auch eine DF 500 gegönnt.
    Zur Frästiefe der Maschine habe ich aber ein Fragezeichen im Gesicht : Der Fräserausstand aus dem Frontanschlag ist bei jeder Einstellung immer 2 mm mehr als eingestellt. Das bedeutet ja letzlich 4 mm Luft in der Verbindung. Ist das beabsichtigt oder ist die Frästiefe falsch justiert und nachjustierbar ?

    Liebe Grüße
    Jürgen

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      für mein Verständnis ist das soweit in Ordnung. Auch bei Runddübeln bohrt man immer tiefer um Platz für überschüssigen Leim zu schaffen und eine gewisse Toilleranz zu haben. Nachjustieren lässt sich an dieser Stelle nichts.

      Gruß

      Heiko

  11. Dirk sagt:

    Hallo Heiko und alle Mitleser!

    Das Zusatzanschlag-/Gewindeproblem scheint ja eher selten aufzutreten, aber da es hier schon angesprochen wurde, will ich mal ein wenig zur Aufklärung beitragen:
    Bei meiner Maschine (BJ 2006) war es auch ab Werk so, daß in den Aufnahmelöchern für den Zusatzanschlag M5 Gewindereparatursätze steckten. Dabei wurde ein größeres Gewinde geschnitten und danach eine Art Feder hineingeschraubt, deren Draht genau so dick ist, daß hinterher wieder die M5 Schraube greift. Um diese Feder hineinschrauben zu können ist der Draht am Ende zu einem kleinen Haken gebogen und an genau diesem bleibt die Schraube des Zusatzanschlages hängen, so daß die sich nicht ganz hineindrehen lässt.
    Das ist ziemlicher Pfusch im doppelten Sinne:
    1. Scheinen die bei Festool das nicht einmal selbst ausprobiert zu haben, ob das funktioniert, was sie da verkaufen.
    2. Ist die Lösung alles andere als dauerhaft. Diese eingeschraubte Feder hält zwar grundsätzlich, ist aber überhaupt nicht dafür geeignet, daß die Schraube ständig rein- und rausgedreht wird. Bei mir hat es genau 10 mal gebraucht und eine der Federn war draußen.
    Lösung: Entweder einschicken oder (hab ich gemacht) einfach selbst ein M6 Gewinde schneiden und die Schrauben am Zusatzanschlag entsprechend tauschen.

    Frohes Fräsen!
    Dirk

  12. Ralph sagt:

    Hallo Heiko,

    erst vor Kurzem habe ich das Holzhandwerken als neues Hobby entdeckt. Dein Blog gab und gibt mir bereits sehr wertvolle Hilfestellungen und Hinweise. Herzlichen Dank dafür, ist echt prima gemacht alles!

    Da ich mir vor ein paar Wochen auch die Domino DF500 gegönnt habe, ein wirklich tolles „Teil“, habe ich eine ganz kurze Frage dazu: bereits nach wenigen Fräsungen (10-20) wird das oszillierende Getriebe auf der Unterseite sehr sehr heiß. Der Motor selbst erwärmt sich nur kaum oder gar nicht. Ist es normal, dass das „Getriebe“ so heiß wird? Ist das bei Deiner Domino auch so?

    Wärme entsteht ja wohl durch Reibung, dachte daher schon das Ding mal aufzuschrauben und ein paar Gramm Fett rein zu tun, aber ich trau mich nicht richtig. Schließlich habe ich noch Garantie und möchte diese auch nicht riskieren.

    Vielleicht ist es aber ja auch normal und andere Dominos werden genauso heiß, dann hätte ich gar kein Problem – was mir sehr recht wäre.

    Viele Grüße
    Ralph

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralph,

      ich habe ehrlich gesagt nicht darauf geachtet, als meine Dominofräse neu war. Eine besonders hohe Erwärmung kann ich bei meiner Maschine nicht feststellen. Vielleicht ist es bei der DF500 ja wie beim Rotex, dass sich das Getriebe erst ein wenig einlaufen muss und dabei mehr Wärme entsteht.

      Ich würde das einfach noch ein wenig beobachten und wenn sich nichts verbessert, mal beim Festool Service nachfragen.

      Gruß

      Heiko

    • Michael Hild sagt:

      Hallo Ralph,

      als das Getriebe von meiner Domino wird auch relativ schnell gut warm. Wirklich heiß jetzt nicht, man kann es noch anfassen.
      Mach Dir nicht zu viel Gedanken, einfach weiter fräsen und beobachten.

      Grüße

      Michael

  13. moritz tiemann sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe meine Domino jetzt reklamiert und heute meine Neue bekommen.
    Diese besitzt die neuen Anschlagstifte und den Zusatzanschlag mit Klappanschlägen (Gewinde sind diesmal auch richtig geschnitten).
    Alles ist tiptop, genauso, wie ich mir die Maschine vorgestellt habe.
    Dazu habe ich mir das Dübelsortiment mit den Fräsern gekauft.

    Ich kann dieses Sortiment absolut jedem empfehlen, der die Maschine effektiv nutzen will. Bei einer „fast“ 900€ Maschine möchte ich mich nämlich nicht mit nur ein oder zwei Dübeln zufriedengeben.
    Auf jeden Fall ein tolles Teil. Tja, Festool eben.

    Gruß
    Moritz

    • Jan sagt:

      Hallo Moritz,

      ich habe mir auch die Maschine inkl. Sortiment Systainer gekauft,
      das interessante am Sortiment Systainer Set ist aber eigentlich das alle Fräser mit drin sind, die schon alleine mehr Geld kosten als der komplette Sortiment Systainer. Das komplett Set ist schon eine tolle Sache. Alles was das Holzwerker Herz braucht in zwei Systainer kompakt verstaut.

      Gruß Jan

  14. moritz tiemann sagt:

    Hallo Heiko,

    Ersteinmal muss ich sagen, dass ich mir die Dominofräse(neu) zugelegt habe. Ich habe eine mit den alten versenkbaren Anschlagstiften erworben (die aus Metall).
    Jetzt zu meinen Fragen:
    1.Hat sich außer den Anschlägen noch mehr bei der neuen Domino verändert?
    2.Hätte ich lieber zu einer Domino mit den neuen versenkbaren Anschlagstiften greifen sollen/Wo liegt der Vorteil und/oder Nachteil bei diesen Stiften? Warum wurden sie geändert?
    3.Wenn ich meinen Zusatzanschlag(der übrigens keine klappbaren Anschläge besitzt)
    montieren will, dann klappt dies nicht ohne das ich Unterlegscheiben dazwischen lege, da meine Rändelschrauben zu lang sind, denn auf den Innenseiten der Gewindebohrungen stehen kleine Drahtstücke hervor, sodass ich die Schrauben nicht weit genug hineindrehen kann. Ist das normal?

    Vielen Dank schon mal im Voraus!
    mfG
    Moritz Tiemann

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Moritz,

      Soweit ich weiß wurden nur die Anschläge geändert. Warum das gemacht wurde, dazu gibt es verschiedene Thesen. Genau weiß ich es aber auch nicht. Der Vorteil lag wohl darin, dass man mit diesem Bolzen so arbeiten konnte, wie mit den Seitenanschlägen, also die innenkante der Fräsung als Referenzkante für die nächste Fräsung nehmen. Das geht mit den Klappanschlägen nicht.

      Das mit dem Zusatzanschlag ist merkwürdig. Dass er keine Klappanschläge hat, kann daran liegen, dass du eine Domino der ersten Generation hast. Scheinbar kamen die Klappanschläge erst später. Wie weit die Klappanschläge bei deiner Version überhaupt Sinn machen, kann ich leider nicht beurteilen.

      Dass die Gewinde nicht richtig geschnitten sind, ist natürlich nicht so gut. Ich würde sie dem Händler auf den Tisch legen und reklamieren. Das sollte meiner Meinung nach so nicht sein.

      Gruß

      Heiko

  15. moritz tiemann sagt:

    hallo,
    kann es sein, dass es zwei verschiedene df 500erter gibt?
    erstmal unterscheidet sich ihre maschine z.b in den versenkbaren anschlagstiften von anderen maschinen auf anderen internetseiten. dann steht auf manchen seiten, dass man
    mit der domino auch 4mm langlöcher in 12mm starkes holz fräsen kann, auf anderen seiten steht aber, dass der kleinste erhältliche fräser 5mm misst.
    über eine antwort würde ich mich sehr freuen!

    mfG
    moritz tiemann

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      die erste Version der Domino hatte andere, versenkbare Anschlagstifte. Über den Grund der Änderung gibt es verschiedene Spekulationen und Aussagen.

      Einen 4mm Fräser gibt es definitiv. Er hat die Bestellnummer 495663. Berücksichtigen Sie jedoch, dass dieser Fräser nur eine Nutzlänge von 11mm hat, keine 20mm wie bei den anderen Fräsern.

      Gruß

      Heiko Rech

      • moritz tiemann sagt:

        Hallo,

        also dann kann man wohl auch problemlos 12mm starkes bearbeiten, wenn der fräser eine nutzlänge von maximal 11mm hat, oder?
        denn wenn man sich die domino einmal anschaut, kann man laut der
        frästiefeneinstellung an der kleinsten stufe nur 12mm tief fräsen und nicht weniger, dann würde der fräser doch aber auf der anderen seite des holzes wieder herauskommen, oder ist es anders?

        gruß
        moritz

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          der 4mm Fräser ist 10mm kürzer als die Anderen. Bei einer 12mm Einstellung dürfte die echte Frästiefe dann nur 2mm sein. Ich habe selbst noch keinen 4mm Fräser im Einsatz. Ich gebe hier daher nur die Aussage eines Festool Mitarbeiters, den ich dahingehend vor einigen Wochen gefragt habe weiter.

          Gruß

          Heiko

          • Andreas sagt:

            Hallo Heiko,

            ich habe einen 4-mm-Fräser zu meiner Domino. Der Tiefenanschlag wird dabei auf 20mm eingestellt und die Langlöcher haben dann eine Tiefe von 10 mm.
            Ich habe bereits 12-mm-Multiplex damit bearbeitet – passt.

            Schöne Grüße
            Andreas

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Andreas,

              danke für die Info. Ich denke den 4mm Fräser werde ich mir auch noch anschaffen.

              Gruß

              Heiko

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