Veritas Fügeanschläge

Diese Anschläge  wurden mir von Lee Valley (http://leevalley.com) kostenlos zur Verfügung gestellt.

Veritas Fügeanschlag - Beide Anschläge

Veritas Fügeanschläge

Wenn man mit Holz arbeitet benötigt man immer wieder gerade und rechtwinklige Kanten. Für die Arbeit mit Handhobeln bietet der Kanadische Hersteller Lee Valley (Veritas) zwei verschiedene Fügeanschläge an.

Puristen werden vielleicht einräumen, dass man solche Hilfsmittel nicht benötigt, wenn man nur ausreichend Übung im Umgang mit Handhobeln hat. Das mag so auch in gewisser Weise stimmen. Mit genügend Übung gelingt das Anhobeln einer rechtwinkligen Kante auch ohne Hilfsmittel.  Bedenken sollte man jedoch, dass dies mit zunehmender Werkstücklänge und abnehmender Werkstückdicke immer schwieriger wird.  Ein weiterer Aspekt ist der, dass es schon einmal vorkommen kann, dass man mehrere Hobelstöße benötigt um eine Kante rechtwinklig zu hobeln. Da ist es schnell passiert, dass die Kante zwar ohne Hilfsmittel rechtwinklig gehobelt wurde, das Werkstück aber nach mehreren Korrekturen zu klein geworden ist.

Abhilfe schaffen hier Fügeanschläge. Sie helfen dem Anwender dabei, den Hobel genau rechtwinklig zur Brettfläche zu führen.

Von Veritas gibt es zwei verschiedene Fügeanschläge. Einer der Anschläge ist speziell für den Einsatz am Veritas Bevel Up Jointer (Flachwinkel- Rauhbank) konzipiert. Der zweite Anschlag ist für den Einsatz an eisernen Bankhobeln mit rechtwinklig geschliffenen Hobelseiten gedacht. Nachfolgend stelle ich Ihnen hier beide Anschläge vor.

Fügeanschlag für die Flachwinkel Rauhbank

Veritas Fügeanschlag - Detail Einstellschraube

Detail Einstellschraube

Der Anschlag für die Flachwinkelrauhbank wird an den Hobel angeschraubt. Hierzu befinden sich im Hobelkörper zwei Gewinde. Dem Anschlag liegen zwei Messingschrauben bei, mit denen der Anschlag am Hobel befestigt wird.  Im Lieferzustand sind diese beiden Schrauben in Gewinde im Anschlag eingedreht. Diese beiden Gewinde haben nur die Funktion, die beiden schrauben bei Nichtgebrauch des Anschlages aufzunehmen. So gehen die Schrauben nicht verloren.  Zur Montage des Anschlages werden die Schrauben aus diesen Gewinden heraus gedreht. Die beiden größeren Bohrungen, neben den beiden Gewinden sind die eigentlichen Befestigungspunkte.

Eine Weitere Bohrung macht auch bei montiertem Anschlag  die Veritas- Typischen Fixierschrauben für die Lateraleinstellung zugänglich.

Der Anschlag für die Rauhbank von Veritas muss vor dem ersten Gebrauch justiert werden. Hierfür gibt es eine Justierschraube am Anschlag. Diese Schraube erlaubt es den Winkel zwischen Anschlag- Innenseite und Hobelsohle genau auf 90° einzustellen.  Zum Justieren benötigen Sie lediglich einen kleinen Schlitz- Schraubendreher und einen präzisen Tischlerwinkel.

Veritas Fügeanschlag - Justierschraube sichern

Justierschraube sichern

Die Justierschraube ist sehr leichtgängig. Das spricht zwar für eine gute Fertigungsqualität, hat aber in der Praxis einen großen Nachteil: Die Schraube kann versehentlich verstellt werden, ohne dass es der Anwender bemerkt. Eine Verstellte Schraube, bedeutet aber auch einen verstellten Winkel. Und genau dies möchte man nicht haben. Daher ist es Sinnvoll, einen speziellen Schraubensicherungslack zu verwenden. Diesen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Farbkodierungen. Üblich sind blau, für wieder lösbare Schraubverbindungen und rot für Verbindungen, die nicht mehr einfach gelöst werden können. Für das fixieren der Justierschraube ist ein blauer Lack ausreichend. Die Schraube kann dann noch mit dem Schraubendreher bewegt werden, aber sie verstellt sich nicht mehr versehentlich.

Veritas Fügeanschlag - Winkel justieren

Winkel justieren

Vor dem ersten Justieren sollen Sie daher die Schraube und das Gewinde entfetten, ein wenig Schraubensicherungslack in das Gewinde geben und die Schraube eindrehen. Nun kann der Anschlag auf den jeweiligen Hobel justiert werden.

Das Justieren selbst ist recht einfach. Der Anschlag wird an den Hobel montiert, die beiden Messingschrauben werden fest, aber nicht mit Gewalt angezogen.  Nun kontrolliert man den Winkel zwischen der Hobelsohle und der Innenseite des Anschlages. Zur Winkelkorrektur lösen Sie die beiden Messingschrauben ein wenig und drehen die Jusierschraube ein oder aus. Das hineindrehen der Schraube bewirkt, dass der Winkel zwischen Sohle und Anschlag kleiner wird. Drehen Sie die Schraube heraus, wird der Winkel größer. Es bedarf einige Versuche, den Winkel ganz genau einzustellen. Stimmt der Winkel, lassen Sie den Hobel mit montiertem Fügeanschlag einige Stunden liegen, damit der Schraubensicherungslack in Ruhe abbinden kann.

Sie können zur Sicherheit auch noch einen Tropfen Lack von Außen auf die Schraube geben. Entfernen Sie aber überschüssigen Lack und den Lack im Schraubenschlitz.

Der magnetische Fügeanschlag

Veritas Fügeanschlag - Der magnetische Anschlag

Anschlag mit Magnetfixierung

Veritas bietet noch einen weiteren Fügeanschlag an, den Sie an vielen Bankhobeln aus Eisen verwenden können. Dieser Anschlag wird nicht geschraubt. Er hält allein durch die Magnetkraft zweier Neodynmagnete (auch als Seltene Erde Magnete bezeichnet) Diese Magnete haben eine enorme Kraft. Der Anschlag sitzt sehr fest am Hobelkörper, kann aber dennoch gut wieder gelöst werden.

Für den Einsatz dieses Anschlages benötigen Sie einen Hobel mit möglichst genau rechtwinklig gearbeitetem Hobelkörper.  Eine Justiermöglichkeit wie der Anschlag für die Rauhbank bietet die Magnetausführung nicht.

Die Seite des Hobels muss durchgängig sein und genügend Auflagefläche bieten.  Die Verwendung an Hobeln, deren Seite nicht 100% rechtwinklig zur Sohle verläuft, ist möglich, wenn die Winkeldifferenz durch die Lateralverstellung des Hobeleisens ausgeglichen werden kann. Somit ist der Anschlag nicht rechtwinklig zur Sohle, sondern zum Eisen. Das ist jedoch nicht wirklich ideal, da immer eine Winkelabweichung zwischen Hobelsohle und Eisenkante besteht. Der Hobel kann nicht sicher auf der Kante geführt werden.  Besser wäre es dann, den Fügeanschlag mit einem oder mehreren Streifen Klebeband zu versehen, um so die Winkeldifferenz auszugleichen.

Veritas Fügeanschlag - Madenschraube

Madenschraube am Anschlag

Für einen besseren Halt in Hobelrichtung sorgt eine kleine Madenschraube auf der Innenseite des Anschlages. Der Anschlag wird mit dieser Schraube dicht an die Kante der Hobelseite geschoben. Dies verhindert, dass sich der Anschlag beim Hobeln verschiebt. Diese kleine Madenschraube kann an vier verschiedenen Positionen verwendet werden. Dies ermöglicht das montieren des Veritas Fügeanschlages an verschieden langen Hobeln, sowie auf der linken und rechten Seite des Hobels.

Diese Madenschraube muss nicht sehr fest angezogen werden. Es ist ausreichend, wenn die Schraube mit der Hand eingeschraubt und festgezogen wird. Dies macht den Wechsel des Anschlages auf einen anderen, eventuell kürzeren Hobel einfacher.

Handhabung

Veritas Fügeanschlag - Handhabung

Handhaltung

Die Handhabung eines mit dem Fügeanschlag ausgerüsteten Hobels ist ein wenig anders, als bei einem Hobel ohne Anschlag. Der Fügeanschlag muss gegen die Brettfläche gedrückt werden. Greift man den Hobel wie gewohnt am vorderen Knopf, gelingt dies mitunter nicht ganz so gut. Man verwackelt und die Kante wird nicht genau rechtwinklig. Einfacher ist es, wenn eine Hand gegen den Anschlag drückt, die andere wie gewohnt am hinteren Griff nach vorne schiebt. Mit der Hand am Anschlag gibt man gleichzeitig druck gegen die Brettfläche und nach unten auf die Kante. Auf diese Weise lässt sich ein Hobel mit Fügeanschlag sehr präzise führen.

Sowohl der angeschraubte Anschlag der Flachwinkel- Rauhbank, als auch der durch Magnetkraft gehaltene universal- Fügeanschlag sitzen beim Arbeiten fest am Hobel. Im Bezug auf die Festigkeit bemerkt man keinen Unterschied zwischen den beiden Modellen. Bereits nach wenigen Hobelstößen hat man den dreh raus und es gelingen absolut rechtwinklige Kanten.

Nicht nur für rechte Winkel

Neben dem Erzeugen von rechtwinkligen Kanten können beide Anschläge auch genutzt werden um Kanten in bestimmten Winkeln zu hobeln. Dazu wird ein entsprechend schräg geschnittenes (oder gehobeltes) Holzstück auf dem Anschlag befestigt. Beide Anschläge sind entsprechend vorbereitet und verfügen über Bohrungen, durch die hindurch man diese Holzlisten am Anschlag befestigen kann.

 

Video:

Hier ist leider kein Video mehr zu sehen!

Produktvorstellungen auf Youtube sind inzwischen rechtlich gesehen nicht mehr unproblematisch. Um mich vor Abmahnungen und Bußgeldforderungen zu schützen habe ich dieses Video entfernt. 

Fazit:

Die beiden Fügeanschläge von Veritas sind nützliche Helfer, wenn es darum geht schnell, einfach und mit hoher Präzision, rechtwinklige Kanten zu erhalten. Für Anwender des Veritas Bevel Up Jointers, also der Flachwinkel- Rauhbank bietet der dafür vorgesehene Anschlag die beste Möglichkeit lange Kanten gerade und gleichzeitig rechtwinklig zu hobeln. Der magnetische Anschlag kann an diese Hobel nicht montiert werden.

Für viele andere Bankhobel ist der magnetische Anschlag eine sehr gute Erweiterung. Er kann an vielen verschiedenen Hobeln, bis hin zu einem kleinen Putzhobel verwendet werden, was den Einsatzbereich dieses Anschlages enorm groß macht.

Die Möglichkeit an die Anschläge eigene Winkelleisten anschrauben zu können erweitert die Einsatzmöglichkeiten noch einmal.

Auch für erfahrene Anwender, die in der Lage sind, eine rechtwinklige Kante ohne Hilfsmittel zu hobeln bieten die Fügeanschläge die Möglichkeit schneller zum Ziel zu kommen, da die Kontrolle der Rechtwinkligkeit komplett entfallen kann. Kommt aus dem Hobelmaul ein Span, der so breit ist, wie das Werkstück, ist die Kante rechtwinklig.  Besonders wenn viele Werkstücke zu bearbeiten sind, beschleunigt ein Fügeanschlag eine mitunter langwierige Arbeit enorm.

 

 

 

24 Kommentare zu Veritas Fügeanschläge

  1. özi sagt:

    Hallo Heiko,

    vielleicht klingt die Frage blöd aber muss die Klinge immer so breit sein wie die Brettkante, welche man Fügen will ?

    Ich habe bis jetzt immer nur die Variante mit der Tauchsäge verwendet (zu dem Zeitpunkt habe ich dieses Video noch nichtg gesehen und dachte es wäre die gängige Methode ^^) , aber kleine ausrisse hatte ich ebenfalls. Diese habe ich aber sehr stark minimiert indem ich die beiden Bretter welche ich Fügen wollte gleichzeitig durchgesägt habe. Nächste mal Probier ich ebenfalls die Hobelmethode.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      im Prinzip kannst du auch breitere Kanten fügen. Es ist aber schwieriger, da man dann die Fügeanschläge nicht mehr benutzen kann. Wenn man aber bedenkt, dass eine Rauhbank ein 60mm breites Eisen hat, wird dieser Fall nur sehr selten eintreffen.

      Gruß

      Heiko

  2. Matze sagt:

    Hallo zusammen

    War mir anfangs schon sicher mir den fügeanschlag zu hohlen aber jetz nach den ganzen Kommentaren bin ich mir unschlüssig ich habe ein „dick nr. 4“ hat jemand Erfahrung wie aufwendig es ist den Anschlag genau zu justieren?

    Gruß Matze

  3. Wolfgang Kraus sagt:

    Hallo Heiko,

    passt der Fügeanschlag mit Magneten auch zum Low Angle Jack Plane
    von Veritas?

    Gruss,
    Wolfgang

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Wolfgang,

      das kann ich dir nicht sagen, da ich zwar den Anschlag habe, nicht aber diesen Hobel.

      Gruß

      Heiko

    • Michael Hild sagt:

      Hallo Wolfgang,

      er passt. Da die Sohle des LAJ sehr dick ist, musst Du nur diese kleine Anschlagsschraube versetzen oder beim Arbeiten weglassen.

      Grüße
      Michael

  4. Wolfgang sagt:

    Hallo zusammen !
    Kauft euch doch im Baumarkt Spionbleche. Die sind von 0,02 mm bis 1 mm gestaffelt. Die kann man sich in der Mitte auch teilen um an zwei stellen zu unterfüttern. Damit könnt ihr den Winkel in hunderstel Millimeter schritten ändern. Wenn er dann stimmt könnt ihr die Bleche auch festkleben.
    Viele Grüße

  5. Ralf sagt:

    Hallo zusammen,

    Bislang war mich mit dem Anschlag auf dem Clifton zufrieden. Habe durch Zufall diesen Beitrag hier gelesen und mal den Winkel geprüft. Rechtwinklig ist was anderes, so 1mm steckt da schon drin. Wirklich nicht verständlich warum die Magneten nicht bündig in der Fläche liegen.

    Habe mir auch erst mal mit schmalen Klebestreifen geholfen. Man könnte auch ein Gewinde in den Anschlag drehen und den abstand zum Hobel über eine Schraube justieren, was den Hobel sicher nicht schöner macht.

    Hat jemand von Euch da mittlerweile eine gute Lösung gefunden, das Klebeband begeistert mich nicht so wirklich.

    Gruß Ralf

    • Ralf sagt:

      Hallo nochmal,

      Ich habe mir jetzt zwei dünne Metallblättchen an der richtigen Stelle eingeklebt, das gefällt mir besser als das Klebeband. Somit ist der Anschlag jetzt bis auf ein zwei Zehntel winklig. Habe mir auch noch ein Gewinde für eine Justierschraube eingedreht, aber ich glaube so genau benötige ich es gar nicht.

      Gruß Ralf

      • Ralf sagt:

        Hallo zusammen,

        Möchte nochmal kurz das Ergebnis meiner „Korrektur“ am Anschlag schildern. Hatte zwei Metallblättchen eingeklebt und das sah dann am Winkel schon ganz gut aus.

        Am Wochenende habe ich nochmal einige Leimholzbretter gefügt. Der Ansatz klappt noch nicht so gut, da hakelt es noch etwas, das sieht man auch im Holz. Ansonsten klappt das Fügen schon sehr gut. Ich benutze den Anschlag am Clifton No.5. Das Ergebnis ist bzgl. Rechtwinkligkeit jedenfalls top.

        Gruß Ralf

  6. Fabian Glänzer sagt:

    Hallo Heiko und Jonas,

    Ich habe soeben mit einem Mitarbeiter von „Dieter Schmid Feine Werkzeuge“ telefoniert der mir sagte, das anscheinend alle Fügeanschläge nicht hundertprozentig einen rechten Winkel erzeugen und man das Hobeleisen dementsprechend verstellen soll.
    Warum Veritas die Anschläge so produziert erschließt sich mir zwar nicht aber ich glaube auch wie Jonas das es an den Magneten liegt die nicht genau plan zur Anlegefläche sind.
    Nun werde ich mir wohl auch mit Klebestreifen helfen müssen.

    Gruß Fabian

  7. Jonas sagt:

    Das kann ich leider mit meinem LN hobel bestätigen. Dieser verfügt ebenfalls über einen rechten Winkel zw. Sohle und. Hobelseite

    Ich habe mir durch schmale Zulagen in Form von 1-2 tesastreifen beholfen. Insgesamt bin ich da diesbezgl von der Verarbeitung des Veritasanschlags enttäuscht.

    Die Ursache dürften bei mir die eingeklebten Magnete des Anschlags sein.

    Wenn ich mal Zeit finde werde ich versuche mit der Feile nachhaltig für rechtwinklige Verhältnisse zu sorgen

    Jonas

  8. Fabian Glänzer sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich habe keinen Winkel da der klein genug wäre um die Abweichung ordentlich zu messen. Wenn ich allerdings einen Schreinerwinkel anlege und die Lücke zwischen Winkel und Flügelanschlag messe habe ich irgendetwas zwischen 0,5 und 1mm was der Winkel kleiner ist als 45 Grad.

    Vielen Dank für deine Hilfe,

    Grüße Fabian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian,

      ein wenig kann man über die Lateraleinstellung des Hobels noch korrigieren, aber das ist schwierig, da sich das Ergebnis dann bei jedem Hobelzug wieder verändern wird. Schließlich liegt die Sohle auf der gehobelten Kante auf, das Messer steht schräg und beim nächsten Hobelzug wird die Schräge dann wieder größer. Ist also auch nur eine Notlösung. Bei meinem Anschlag beträgt die Abweichung wenige zehntel Millimeter, damit kann ich leben. Wenn es bei dir wirklich ein Millimeter ist, dann solltest du mal den Verkäufer kontaktieren und das Problem schildern.

      Gruß

      Heiko

  9. Fabian Glänzer sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich habe mir auch den magnetischen Flügelanschlag gekauft und wollte ihn an einem Juuma Nr. 5 betreiben. Trotz mehrmaligen rumprobieren habe ich es nicht geschafft den Anschlag rechtwinklig am Hobel zu montieren. Der Hobel ist definitiv rechtwinklig und der Anschlag liegt auch Plan auf. Hast du eine Idde woran das liegen könnte oder was ich falsch mache?

    Vielen Dank!

    Gruß Fabian

  10. Achim sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mir gerade den Juuma No. 5 inkl. dem Magnetanschlag zugelegt. Gerade habe ich das Eisen mit nem 6000er abgezogen und mit dem Hobel zwei Lamellen abgerichtet bzw. gefügt. Das hat auf Anhieb super gut geklappt obwohl ich kaum Hobelerfahrung habe.

    Also Danke nochmal für den Tipp 🙂

    Viele Grüsse
    Achim

  11. dr.rakete sagt:

    ich klemme ihn mit einer kleinen Zwinge fest. Dann geht er allerdings ganz gut.

  12. dr.rakete sagt:

    Achtung,

    der magnetische Fügeanschlag passt nicht auf den Flachwinkel-Bankhobel (Low Angle Jack Plane) von Veritas. Die kleine Madenschraube sitzt dafür zu tief.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ich habe diesen Hobel nicht, daher kann ich das nicht ausprobieren. Aber welche Madenschraube meinst du? Die Anschlagschraube, die das verrutschen des Anschlages verhindern soll? Wenn ja, kann ich mir vorstellen, dass der Anschlag mit ein wenig mehr Vorsicht dennoch benutzt werden kann, aber nur eingeschränkt.

      Gruß

      Heiko

      • H. Teichmann sagt:

        Hallo,

        ich hab auch einen low angle jack plane und wollte den magnetischen Anschlag verwenden, folgende Antwort habe ich dazu von Veritas bekommen:

        the magnetic jointer fence is not compatible with the low angle jack plane. The toe of the jack is thicker than a regular plane because of the adjustable toe piece; this means the stops are not tall enough to hook onto the side wing.

        Schade 🙁

        Heiko, kannst du in etwa sagen wie stark die Magnete an dem Anschlag sind? Ich ueberlege das ding Ding einfach aus nem Brett Sperrholz Siebdruck und ein paar Magneten nachzubauen.

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo,

          die Magnete sind schon recht starkt. Wie ich das in Textform beschreiben soll, weiß ich allerdings nicht. Ich denke mi eine paar starken Magneten (Neodyn) sollte das funktionieren. Alternativ käme aber auch in Frage, zwei Gewinde in den Hobel zu schneiden und einen Anschlag mit Schrauben zu befestigen.

          Michael Hild hat den Jack und auch den magnetischen Anschlag. Vielleicht kann er mal ein Bild machen (Michael: das kann ich manuell hier einsetzen, musst es mir nur schicken) wie der Anschlag auf dem Jack positioniert wäre. Vielleicht kann man auch einfach ein neues Gewinde an einer anderen Position in den Anschlag bohren.

          Gruß

          Heiko

  13. dr.rakete sagt:

    Zuerst einmal Vielen Dank für die tollen Videos (du mußt damit aufhören…ich habe kein Geld mehr :-))
    Spaß beiseite. Besitzt du zufällig diese magnetischen Sägeführungen von Veritas? Ich meine die langen, nicht die für Zinken. Wenn „Ja“, würden mich deine Erfahrungen, vor allem mit japanischen Sägen, interessieren.
    PS.: Mach weiter so. Tolle Anleitungen.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      nein, eine Sägenführung habe ich nicht. Ich habe auch keine japanischen Sägen mehr. Da kann ich dir also nicht weiter helfen.

      Aber vielen Dank für das Lob!

      Gruß

      Heiko

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