Schleifen

Geschliffen wird in jeder Holzwerkstatt. Mal mehr und mal weniger. Schleifen ist für viele Holzwerker eine Strafarbeit. Das liegt oft an einer unzureichenden Absaugung oder an Schleifgeräten, die zwar in irgendeiner Form vibrieren aber nicht wirklich kontrolliert schleifen. Oft ist es aber auch das falsche Schleifpapier oder die falsche Handhabung der Schleifmaschinen, die eine schöne Oberfläche verhindern und einem den Spaß am schönen Möbelstück zum Schluss fast schon verleiden.

Um Ihnen einen Eindruck darüber zu geben, wie und womit ich schleife, habe ich hier einige Artikel zum Thema für Sie zusammengestellt.

Festool HSK - SchlauchanschlussFestool HSK 80×130

Ein Handschleifklotz mit Absaugmöglichkeit.

Dieser Schleifklotz verringert die Staubbelastung beim Handschliff enorm. Lesen Sie mehr über diesen kleinen Helfer: >Festool HSK 80×130

Festool Rotex RO 150 FEQ - LieferumfangFestool Rotex RO 150 FEQ

Die optimale Maschine wenn es zum einen um großen Abtrag, aber auch um üerfekte Oberflächen geht ist ein Rotationsschleifer,  wie der Festool Rotex. Ich nutze den “großen” Rotex, den RO 150 FEQ

 

Festool RTS 400 Q - LieferumfangFestool RTS 400 Q

Als Ergänzumg zum großen Rotex habe ich noch einen kleinen Schwingschleifer. IDeal für kleine Flächen, Kanten und den Feinschliff. Es handelt sich hierbei um den Festool RTS 400 Q. Hier können Sie mehr über die Maschine erfahren

 

Mafell Schwingschleifer UVA 115 E - AnsichtMafell UVA 115E

Für das Schleifen großer Flächen eignet sich auch der Schwingschleifer Mafell UVA 115E sehr gut. Er hat für einen Schwingschleifer einen recht hohen Abtrag, was aber auch durch den Einsatz von Abranet, einem Schleifgitter von Mirka kommt. Der Mafell UVA 115E arbeitet dabei sehr vibrationsarm und ist daher schonend für die Gelenke.

Einen ausführlichen Artikel zu dieser Maschine mit einem Video finden Sie hier:
Mafell UVA 115 E

Mafell EVA 150E / 5

Mafell EVA 150E/5

Beim Mafell EVA 150E/5 handelt es sich um einen sehr hochwertigen Exzenterschleifer. Er hat einen Schleifteller mit 150mm Durchmesser. Die Besonderheit dieser Maschine ist die Laufruhe. Aber auch der gute Abtrag muss erwähnt werden.

Einen ausführlichen Artikel zu dieser Maschine finden Sie hier:
Mafell EVA 150E/5

 

Tipps und Tricks zum Schleifen

Wie bei vielen anderen Arbeiten auch, sind es oft die Kleinigkeiten, die den Alltag in der Werkstatt leichter machen. Daher gibt es an dieser Stelle einige tipps und Tricks zum Thema Schleifen. Klicken Sie einfach auf den jeweiligen Link und sie gelangen zum ausführlichen Artikel:

Innenecken einfach Schleifen

Bündig schleifen, einfach und Sicher (mit Video)

Schleifen von Rundungen mit dem Exzenterschleifer (mit Video)

94 Kommentare zu Schleifen

  1. Patrick sagt:

    Hallo,
    wir planen, demnächst unsere Holztreppe vom Teppich zu befreien und sie anschließend zu schleifen und zu ölen/wachsen. Dazu ist die Anschaffung des Bosch GEX 125-150 AVE geplant, da dieser mit Schleiftellern verschiedener Größe ausgestattet werden kann und somit mehr Flächen schleifbar sind. Unter dem Teppich ist das Holz (Pitch Pine) abgesehen von Kleber-und Teppichrückständen noch im Rohzustand und relativ glatt (ähnlich Holz aus dem Baumarkt). Hier reicht es dann aus, wenn ab Körnung 120 geschliffen wird? Reicht hier Schleifpapier von Bosch oder sollte ich lieber auf Festool, Mirka o.Ä. setzen? In welcher Stückzahl sollte den Kauf vonSchleifpapier planen (5,25,50,100)? Vielen Dank, MfG Patrick

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Patrick,

      wenn noch Kleber auf dem Holz ist, wirst du mit Korn 120 nicht viel ausrichten. Besser Korn 60. Die Marke ist dabei relativ egal, hauptsache es handelt sich um gutes Schleifpapier mit passender Lochung. Für das Entfernen von Kleber würde ich ein offen gestreutes Papier nehmen. Das kannst du ruhig in 50er Paketen kaufen, es wird ja nicht schlecht.

      Gruß

      Heiko

      • Patrick sagt:

        Hallo,
        Mit dem 40er Mirka Gold ließ sich der Kleber sowie Unebenheiten super entfernen. Allerdings sind in den letzten Stufen einige Beschädigungen (vermutlich sind beim Abziehen des PVCs vor 20 Jahren ein paar Stücke vom Holz mit abgerissen) und Nägel. Meine Idee war, die Nägel tiefer einschlagen und dann die “Löcher” über den Nägeln und die Beschädigungen mit einer Mischung aus Leim und Schleifstaub aus dem Exzenter füllen. Passt sich diese Leim-Holz-Mischung dann auch farblich an, wenn die gesamte Fläche geölt wird, oder nimmt der Schleifstaub wegen dem Leim kein Öl auf? Bei Holzkit gäbe es ja das gleiche Problem.

        Vielen Dank, MfG Patrick

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Patrick,

          lass das mit dem Staub-Leim-Gemisch bitte sein. Es wird kein Öl annehmen, keine Farbe, es wird nicht nachdunkeln. Du wirst es immer sehen. Nimm Hartwachs, z.B. von Cleho in passender Farbe. Füll damit die Löcher nach dem ersten Ölauftrag und geh noch einmal mit dem nächsten Öl/ Wachs, was auch immer du aufträgst darüber.

          Gruß

          Heiko

  2. Dieter sagt:

    Hallo Lars,
    zum bearbeiten einer Holzfassade (senkrechte Fläche,auf der Leiter stehend) möchte ich dir eine Rotex NICHT empfehlen.
    Alle Festool Rotex,egal ob 90,125 oder 150 benötigen im Rotexmodus viel Kraft und einen sicheren Stand zum führen. An einer Hauswand,auf einer Leiter möchte ich damit nicht arbeiten.
    Hier ist meiner Meinung nach ein normaler 150er Exzenterschleifer,am besten mit zwei Schwingkreisen (3mm und 6mm) wie der Metabo SXE 450 TurboTec,sinnvoller.
    Und preisgünstiger.

    Gruß

    Dieter,Möbelschreiner

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Dieter, hallo Lars

      Lars schrieb nichts von einer Leiter.
      Ich würde zum Abschleifen einer Holzfassade keine Leiter empfehlen, sondern ein Gerüst. Das ist sicherer und das Schleifen und Streichen geht viel schneller. Umd dann kann man wieder mit einem Rotex arbeiten, der dann auch ordentlich was weg nimmt.

      Gruß

      Heiko

      • Dieter sagt:

        Hallo Heiko,

        mit dem Gerüst hast du selbstverständlich Recht.

        Aber an einer senkrechten Fläche im Rotexmodus zu schleifen ist unsinnig.
        Da fallen dir die Arme ab,bevor du 5 qm geschliffen hast.
        Und Lars will 50 qm ANschleifen,von ordenlich was wegnehmen hat er nichts geschrieben.
        Somit ist meiner Meinung und Erfahrung nach ein normaler Exzenterschleifer mit 2 Schwingkreisen, oder auch ein großer Schwingschleifer besser,kräfteschonender und preisgünstiger als ein Rotex.

        Gruß
        Dieter, Möbelschreiner

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Dieter,

          wenn es um den Aspekt der Handlichkeit geht, dass wäre ein Schleifer wie der Mirka DEROS mit Abranet als Schleifmittel wohl die beste Wahl. Das geht jetzt aber alles in die Richtung von Spekulationen, da Lars weder was von Leiter oder Gerüst geschrieben hat, noch davon ob er einen hohen Abrtrag benötigt oder nicht. Außerdem wissen wir nicht, für was die Schleifmaschine nach dem Schliff der Fassade noch so alles benutzt werden soll.

          Gruß

          Heiko

  3. Lars sagt:

    Hallo Heiko,

    ich muss an unserer Hausfassade etwa 50 qm Holz anschleifen und neu streichen und bin am überlegen welchen Schleifer ich mir dafür kaufe (momentan tendiere ich zu einem Festool Rotex), aber insbesondere bei der Grösse bin ich mir unsicher: die Flächen bestehen aus querverlegten Lärchehölzern, die an der Unterkante überlappen. Im Laufe der Jahre werden die Hölzer damit leicht rund (wölben sich also nach unten hin nach aussen weg). Die sichtbare Fläche eines einzelnen Holzprofils ist um die 12 cm breit, die Krümmung etwa ~3-4 mm an der tiefsten Stelle. Ein 125 Exzenter passt zwar genau drauf, da ich aufgrund der Rundung aber etwas andrücken muss, befürchte ich dass er mir die untere Kante stark anschleift. Reicht es aus auf den weichen Schleifteller auszuweichen, oder sollte ich mir den Rotex 90 kaufen?

    Beim 90er kann ich sicherlich den Rotexmodus nutzen, würde das mit der 125 überhaupt funktionieren? Wenn nicht wäre der Zeitunterschied sicherlich auch nicht mehr so gross. Ich weiss es einfach nicht … 🙂

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Lars,

      ich habe den 150er und einige Kursteilnehmer haben mir bereits berichtet, dass der ruhiger läuft, als der 125er. Den 125er habe ich bisher nicht ausprobiert, den 90er auch nicht. Ein weicher Schleifteller drückt sich nicht an eine Wölbung von 4mm ran. Dafür wäre ein Interfacepad besser geeignet. Ich persönlich würde es mit dem 150er probieren.

      Gruß

      Heiko

  4. Daniel sagt:

    Kann man bei einem Exzenterschleifer eigentlich grundsätzlich sagen, je mehr Exzentrizität, desto besser?
    Ich möchte mir zusätzlich zu meinem Schwingschleifer auch noch einen Exzenterschleifer zulegen, bin allerdings noch mehr oder weniger Anfänger.
    Beim Vergleich der verschiedenen Modelle gibt es ja große Unterschiede in der Exzentrizität.

  5. H. Trott sagt:

    Hallo,
    zunächst vielen, vielen Dank für die guten Ratschläge und hervorragenden Tipps.
    Ich habe folgende Fragen:
    – Ich besitze einen Exzenterschleifer Mafell UT 150 E und der sieht einem Metabo SXE 450 doch sehr ähnlich (gleiche Eltern?). Sind die Schleifteller zwischen beiden Geräten austauschbar?

    – Sind die Ergebnisse mit Abranet für die unterschiedlichsten “Körnungen” vergleichbar mit dem entsprechendem Schleifpapier?
    -Wie ist die Staubabsaugung bei Abranet? Es gibt ja Gitterscheiben mit und ohne Lochung.

    Vorab vielen Dank und beste Grüße

    H. Trott

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      was da wie kompatibel ist, kann ich nicht sagen, da ich keinen der beiden Schleifer habe. Abranet ist beim Abtrag etwas aggressiver als die meisten mir bekannten Schleifpapiere.Man kann also bei den Körnungen bis ca. 180 eine Nummer feiner nehmen als gewohnt. Ab Korn 240 macht sich das aber nach meiner Erfahrung nach nicht mehr bemerkbar. Die Absaugung mit Abranet ist bei Schleiftellern mit vielen Löchern sehr gut, bei Tellern mit weniger Löchern nicht mehr so. Das liegt aber dann eher an der Maschine und deren Schleifteller.

      Abranet mit Lochung nennt sich Abranet HD, eine Variante des normalen Abranet. Es ist für starke Belastungen gemacht hat ein dickes Papier als Träger.

      Gruß

      Heiko

  6. Alex sagt:

    Hallo Heiko,

    ich suche für den Heimwerkergebrauch einen Exzenterschleifer. Einsatz in erster Linie zum Möbelbau, ab und an vielleicht etwas Groberes wie ein im Freien stehenden Gartentisch. In einem Möbelbaukurs konnte ich kürzlich den EVA 150 benutzen (leider nur den, keine Vergleichsmöglichkeiten) und bin deshalb jetzt etwas “verdorben”. Meine Fragen:
    1) Würdest du den EVA 150 empfehlen oder tut’s auch was Billigeres (der 130€ billigere Bosch 125-150 wurde ja mehrfach positiv erwähnt)? Oder was ganz anderes? Ich kaufe allerdings lieber ein Mal was Gescheites als mich dann später zu ärgern.
    2) Falls EVA 150, dann den /3 oder den /5? Mir wäre das Ergebnis wichtiger als der schnelle Abtrag.
    3) Würdest du mit so einem Gerät einen Massivholz-Esstisch schleifen? Im Kurs/Laden hatte jeder Schreiner seine eigene Meinung, mich hat aber das Schleifergebnis wirklich überzeugt.

    Danke für Deine Antwort und auch für die Mühe, die du in den Blog und deine Videos steckst.

    Alex

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Alex,

      zum Bosch kann ich nichts sagen, den kenne ich nicht. Ich habe einige Schleifmaschinen vorgestellt, zu anderen Maschinen, die ich nicht aus der Praxis kenne, erlaube ich mir auch kein Urteil. Der Mafell ist schon sehr gut und mit der Version mit 5mm Schwingkreis machst du auch nichts falsch.Das Schleifbild ist sehr gut. Einen Tisch kannst du beruhigt damit abschleifen, wenn die Fläche schon ordentlich plan ist.

      Gruß

      Heiko

    • Frank N. sagt:

      Hallo Alex,

      wenn es auch etwas aus der günstigeren Klasse sein darf, schau dir doch auch mal den Metabo SXE 450 an, den weiter oben schon Tommy1961 empfohlen hat. Ich bin sowohl mit der Verarbeitung als auch dem Ergebnis das er erzeugt zufrieden.
      Da er den umschaltbaren Schwingkreis (3/6 mm) hat, brauchst du dich nicht zwischen diesen beiden Optionen zu entschieden 🙂
      Ich nutze den grossen Schwingkreis für den groben Vorschliff, wechsle meist bei 120er Papier auf den kleinen und gehe dann noch eine Körnung feiner für den Feinschliff. Das reicht mir im Normalfall aus und so brauche ich nur einen Schleifer.

      Viele Grüße,
      Frank

      • Alex sagt:

        Danke euch beiden für die Antworten. Nach den guten Erfahrungen wird es dann wohl doch der EVA 150 werden, nach Heikos Empfehlung der 150/5.

        Noch eine Frage: Der Tisch ist aus Buche und soll nach dem Schleifen wieder geölt werden. Welches Schleifmaterial – Abranet? Mit welcher Körnung? Und gibt es zu Schleifen+Ölen zufällig einen Artikel?

        Vielen Dank!
        Alex

  7. Tommy1961 sagt:

    Hallo,

    Kenne den AEG nicht, habe aber dein SXE 450 von Metabo.

    Bin sehr zufrieden mit dem Gerät, zumal mit den zwei
    Schwingkreisen ( 3 und 5 mm).

    Denke wenn Du grob schleifen willst die bessere Wahl.

    Im Preis nicht soviel teurer als der AEG und es gibt noch eine
    Multiloch Schleifscheibe im Zubehör.
    Damit ist das absaugen top.
    Hier ein Link bei Amazon http://www.amazon.de/Metabo-600129000-Exzenterschleifer-SXE-Turbo/dp/B000VE4G7S

  8. Fabian P sagt:

    ok danke für deine schnelle Antwort

  9. Fabian P sagt:

    Hallo heiko ich überlege momentan über die Anschaffung eines Exenterschleifers. Hast du mit den AEG Exzenterschleifer EX 150 ES den du in deinen Shop hast. Oder könntest du mir einen anderen empfehlen. Ich mochte ihn hauptsächlich benutzen zum grobschleifen weil ich für den feinschliff den Schwingschleifer benutze. Gruß Fabian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Fabian

      ich habe den Schleifer selbst noch nicht, kann aber noch kommen. Zur Leistung kann ich daher nichts sagen. Ich habe auf einer Messe mal damit geschliffen und fand ihn ganz interesssant. Ein Kursteilnehmer hat ihn sich über meinen Shop bestellt, daher ist er da drin. Er ist bisher damit sehr zufrieden. Vielleicht meldet sich ja jemand, der den Schleifer hat.

      Gruß

      Heiko

  10. Thomas sagt:

    Hallo Heiko,

    Danke für die Antwort. Ich habe mich für den RTS400 entschieden, weil das Schleifpapier mit dem Handschleifklotz kompatibel ist.

    Gruß
    Thomas

  11. Thomas sagt:

    Hallo Heiko,
    welche Schleifscheiben nimmst du, die Granat oder Rubin2? schleifst du bis Korn 320 mit dem Rotex oder mit dem RTS400.
    Vielen Dank
    Gruß Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo thomas,

      ich habe, bevor es rubin 2 gab schon komplett auf Granat und gewechselt, setze auf anderen Maschinen aber auch Mirke Abranet oder Mirka Q.Silver ein. Den Rotex nehme ich inzwischen meist nur noch für den Schliff bis Korn 180. Dann wird je nach Flächengröße mit dem Mafell EVA150 oder dem UVA 115 feingeschliffen. Den RTS nehme ich nur für Kanten und Kleinteile.

      du wirst aber sicherlich weniger Maschinen zur Verfügung haben. Du kannst Flächen bedenkenlos bis Korn 320 mit dem Rotex schleifen. Einen großen Unterschied zum Feinschliff mit einem RTS wirst du nicht feststellen. Von daher ist es eigentlich egal. Bei diesen feinen Körnungen schafft eigentlich jede Maschine ein zufriedenstellendes Schleifbild.

      Gruß

      Heiko

      • Matthias sagt:

        Hallo Heiko,

        vielen Dank zuerst einmal für deinen super informativen Blog und deine Videos! Die Informationen, die du darin vermittelst, kann man vielleicht anderswo auch erhalten, doch nirgendwo so einfach so geballt auf engstem Raum!

        Ich habe eine Frage zu Abranet/Q.Silver auf dem UVA 115:
        Mit dem Abranet hat der Schwingschleifer von Mafell einen recht hohen Abtrag. Wie sieht es mit dem Q.Silver aus? Wenn die Standzeiten ähnlich sind, wäre das neben einem Preisunterschied ein wichtiges Kriterium.

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Matthias,

          Mirka Q.Silver ist schon mal sehr gut, aber Abranet hat eine noch längere Standzeit. Es ist auch ein wenig aggressiver, wodurch der Abtrag besser ist. Ich verwende auch immer mehr Abranet. Unterm Strich kommt es meist am günstigsten.

          Gruß

          Heiko

          • Matthias sagt:

            Hallo Heiko,

            vielen Dank für deine Antwort!
            Wenn man deinen Blog UND deine Antworten zu den Fragen liest, erfährt man, dass du nicht nur Schwarz/Weiß rätst, sondern selbst ausprobierst, Erfahrungen sammelst und immer nach dem neusten Stand Ratschläge gibst! Weiter so!
            Mafell sollte dir zumindest den nächsten Schleifer schenken, ich werde die Tage auch den UVA 115 kaufen, und einen deutlich günstigeren Metabo 450 Turbotec, mit 6+8Loch Stützteller.
            Viele Grüße
            Matthias

  12. David sagt:

    Danke für die Antwort 🙂
    Du wirst jetzt sicherlich die Hände über’m Kopf zusammen schlagen! Ich habe mich nicht vertippt…. ich meinte den WTS 🙂
    An den RTS 400 habe ich noch nicht gedacht.
    Wie ist es bei der Maschine eigentlich mit den Filterkassetten. Nehmen diese genug Schleifstaub auf oder ist es besser abzusaugen?
    Ich muss im Keller leider sehr auf die Staubentwicklung achten.

    Mit freundlichen Grüßen
    David

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo David,

      schwer zu glauben, dass du mit dem WTS gute Oberflächen erzeugen kannst. Wir hatten diese Schleifer früher zum Schleifen von Audioboxen aus Multiplex verwendet, da kam aber ein Strukturlack drauf.

      Wenn du noch einen kleinen Schleifer für Kanten und kleine Flächen suchst, ist der RTS sicher eine gute Wahl. Wenn du was größeres als Ergänzung zum WTS willst, wäre mit Sicherheit ein Schleifer mit 3mm Schwnigkreis eine gute Ergänzung. Da kämen beispielsweise der Festool ETS 150/3 oder der Mafell EVA 150/3 in Frage.

      Gruß

      Heiko

      • David sagt:

        Also ich fand die Oberflächen sehr gut gelungen und ich stufe mich da als sehr penibel ein 🙂
        Aber ich lasse mich dann gerne auf eine neue und vorallem dafür geeignete Maschine ein.

        Danke für deinen Rat.

        Gruß David

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo David,

          das war keineswegs als Kritik gedacht. Ich kenne den WTS eben nur für den Grobschliff. Ich habe damit bisher auch nur bis mx. Korn 150 gearbeitet. Wie die Flächen damit aussehen wenn man feiner schleift, weiß ich natürlich nicht.

          Gruß

          Heiko

          • David sagt:

            Ich habe es auch nicht als Kritik empfunden 🙂
            Ich werde die Tage einen Kurs bei dir buchen. Dann werde ich dir mal ein Muster zur Begutachtung mitbringen 😉

            Mit freundlichen Grüßen
            David

  13. David sagt:

    Guten Abend Heiko,
    ich habe mir vor zwei Jahren zu Beginn meiner “Holzwerkerkarriere” aus Kostengründen “nur” einen Exzenterschleifer ( Festool WTS 150) gekauft.
    Mit dem habe ich, wie ich finde, immer super Oberflächenresultate erzielt.
    Geölt oder gebeizt/lackiert.
    Ich würde mir jetzt gerne noch was kleineres anschaffen. Habe den Rotex 90 ins Auge gefasst.
    Worin besteht der Unterschied? Ist die Rotextechnik besser? Oder sollte ich, ganz abgesehen der Größe, beim WTS bleiben?

    Mit freundlichen Grüßen
    David

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo David,

      ich vermute mal, dass du eher den ETS meinst. Der WTS ist eine Maschine für den reinen Grobschliff.

      für den RO90 sehe ich im Möbelbau keinen wirklich sinnvollen Einsatz. Wenn dir die Abrtragsleistung des ETS reicht, kannst du dir noch einen kleinen Schwingschleifer wie den RTS 400 dazu nehmen. Wenn du was mit wirklich hoher Abtragsleistung suchst, nimm den Rotex 150, der ersetzt dann auch gleich den ETS.

      Gruß

      Heiko

  14. Rufus sagt:

    Hallo Heiko,
    wie schleifst du die Kanten deiner Werkstücke? Benutzt du dazu auch den Excenterschleifer? Ich stelle damit immer wieder eine unerwünschte Verrundung der Kanten fest (insbesondere natürlich bei schmalen Werkstücken). Würdest du dazu einen Rutscher empfehlen?

    Liebe Grüße und alles Gute!

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Rufus,

      Kanten schleife ich von Hand oder mit einem Schwingschleifer. Kleinteile mit dem Festool RTS400, größere, also breitere Kanten auch mit dem Mafell UVA 115. Der Exzenterschleifer eignet sich aufgrund der drehenden Bewegung nicht sehr gut für die Kantenbearbeitung.

      Gruß

      Heiko

  15. Nico sagt:

    Hallo Heiko,

    ich bin derzeit in der abschließenden Planungsphase für einen Küchenhängeschrank (teils offen, teils geschlossen) aus Buchenleimholz.
    Die Optik und vor allem die Oberflächengüte spielen für mich eine entscheidende Rolle, bin halt ein kleiner Perfektionist.

    In vorhergehenden Projekten musste ich jedoch leider folgende Erfahrungen machen:

    1. Beim Schleifen von Oberflächen mit einem Schwingschleifer mit gelochtem Schleifpapier erhalte ich immer diese unschönen spiralförmigen Schleifspuren, die je nach Lichteinfall richtig häßlich sind. Am ausgeübten Druck liegt es nicht. An der eingesetzten Körnung auch nicht (Körung 180, 240). Ich habe eher den Eindruck, dass das Schleifpapier an den Lochrändern aggressiver auf die Oberfläche wirkt, als die restliche Schleiffläche.
    Gibt es ein Rezept dagegen (außer Handschliff)?

    2. Ich besitze eine Tauchsäge von Festool, die hervorragende und saubere Schnitte macht. Trotzdem sind Hinrholzflächen bekanntermaßen ein Problem, weil sie rauher sind als die Längsseiten. Hobeln hab ich auch schon probiert, aber das macht es auch nicht besser.
    Gestern habe ich an einem Teststück eine Hirnholzfläche mit der Oberfräse (ebenfalls Festool) und einem Bündigfräse bearbeitet. Das Ergebnis war hervorragend. Allerdings ist der Aufwand enorm (einzuplanende Zugabe beim vorherigen Sägen, hundertprozent exaktes Abfräsen dieser Zugabe schwierig). Gibt es eine einfacherere Möglichkeit, wie man diese Hirnholzflächen “aalglatt” bekommt?

    Vielen Dank schonmal und viele Grüße aus Halle!
    Nico

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Nico,

      in einem der letzten Kurse hatte ein Telnehmer auch von Kringeln berichtet. Im Kurs selbst haben wir dann versucht es nachzustellen. Die Kringel tauchten in erster Linie auf, wenn das Schleifpapier nicht mehr ganz scharf war. Ich würde dir daher beim letzten Schleifganz zu einem wirklich frischen Papier raten. Und halte die Maschine selbst immer in Bewegung. Eine gute Absaugung ist auch wichtig.

      Hirnholz schleife ich oft per Hand. DAzu nimmt man ein stück hartes Holz als Schleifklotz. Am bequemsten ist es, das Schleifpapier auf den Holzklotz aufzukleben. NAch dem Sägeschnitt kannst du ruhig mit Korn 80 anfangen und dich langsam bis Korn 320 hocharbeiten. Fräsen geht auch, aber die Ergebnisse werden schlechter, wenn der Fräser stumpf wird.

      Gruß

      Heiko

      • Nico sagt:

        Hallo Heiko,

        danke für Deine schnelle Antwort und den Tip für das Schleifen von Hirnholzflächen! Das werde ich mal an einem Teststück ausprobieren.

        Leider entstehen die “Kringel” beim Schleifen von großen Flächen mit dem Schwingschleifer gerade beim Einsatz von frischem Schleifpapier! Wie gesagt habe ich den Eindruck, dass gerade dabei die Kanten um die Absauglöcher zu scharfkantig sind. Vielleicht liegt es ja auch am Schwingschleifer selbst (Skil Octo)!? Das Gerät habe ich ständig in Bewegung gehalten und verschiedene Dinge versucht (Bewegungsrichtung kreisend /geradlinig, mehr Druck/weniger Druck), aber nichts vermeidet diese Kringel. Ein Kollege von mir meinte, dass ein Bekannter von ihm ein Gerät von Festool für diese Aufgaben hat (sündhaft teuer), was keinerlei dieser Schleifspuren hinterlässt. Er konnte mir nur leider nicht sagen, um welches Gerät es sich handelt…Gibt es ein Gerät in Deiner Werkstatt bzw. aus deinem Erfahrungsschatz, welches keine dieser Schleifmarken hinterlässt?

        Viele Grüße
        Nico

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Nico,

          ich habe den Festool RTS400 und den Mafell UVA 115 im Einsatz. Bei richtiger Handhabung entstehen bei beiden Geräten keine Kringel.

          Gruß

          Heiko

          • Nico sagt:

            Hallo Heiko,

            ich trage mich mit dem Gedanken mir doch mal wieder was Vernünftiges zuzulegen, da ich recht viel schleifen muss und da ich auf den Festool-Geschmack gekommen bin durch meine letzten Anschaffungen (Tauchsäge, Oberfräse). Ich habe ich mir gerade den von Dir erwähnten RTS400 angeschaut im Netz.
            Ich bin ebenso über den ähnlichen Deltaschleifer DTS400 gestolpert.
            Jetzt meine Frage, da mir die Entscheidung schwerfällt : Was hat ein rechteckiger Schleifer denn für Vorteile gegenüber dem Deltaschleifer (außer der geringfügig größeren Fläche)?
            Bietet ein Deltaschleifer nicht mehr Vorteile (Erreichen von Ecken, filigrane Sachen, die mit der Spitze bearbeitet werden können)?

            Viele Grüße
            Nico

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo Nico,

              wenn du beim normalen Möbelbau einen Deltaschleifer brauchst, machst du was grundlegendes falsch. Davon abgesehen kommst du aber auch mit dem RTS in Ecken hinein. Gegen den DTS spricht zum Beispiel das Schleifpapierformat. Vergleich mal die Preise der Papiere. Das Schleifpapier für den DTS ist in der Regel teurer, als die Streifen für den RTS. Ich habe ja auch noch den Handschleifklotz (HSK), auf dem ich das Papier des RTS verwenden kann. Das und der fehlende Bedarf für einen Deltaschleifer waren für mich kaufentscheident für den RTS.

              Gruß

              Heiko

          • Nico sagt:

            Hallo Heiko,

            für den “normalen” Möbelbau brauche ich natürlich keinen Deltaschleifer, aber einen Schleifer! Oder was mache ich damit grundlegend verkehrt?
            Wenn man jedoch einmal in die Verlegenheit kommen sollte ein bereits vorhandenes Werkstück (welcher Art/Form auch immer) schleifen zu müssen, dann hat man doch zumindest mit einem Deltaschleifer den größeren Spielraum, richtig?
            Ich frage ja nur, um mich nach der Anschaffung nicht zu ärgern, weil ein anderes Gerät universeller einsetzbar wäre…
            (Die laufenden Kosten sind natürlich trotzdem ein Argument…)

            • Heiko Rech sagt:

              Hallo,

              wenn du vorhandene Möbel oder Werkstücke abschleifen musst, dann kann ein Deltaschleifer nützlich sein. Beim neubau von Möbeln braucht man ihn nicht, wenn man die die richtige Reihenfolge von Schleifen und zusammenbauen einhält.

              Gruß

              Heiko

        • Holger sagt:

          Ich würde eher auf das billige Baumarktpapier tippen, Damit hatte ich auch reichlich kringel, die Körnung scheint da teils nicht ganz einheitlich zu sein.

          • Nico sagt:

            Hallo Holger,

            das kann natürlich sein.
            Die Kringel habe ich nämlich anschließend mühsam per Handschliff entfernt….bzw. habe ich es versucht. Hierbei bin ich auf eine feinere Körnung gegangen, aber die Kringel gingen damit nicht weg, weil sie zu tief waren, obwohl man sie nur unter bestimmtem Lichteinfall sehen konnte. Also musste ich alles von Hand nochmal schleifen angefangen mit grobem Papier.
            Das hat mich sehr frustriert, weil Unmengen Zeit dafür ins Land gingen.
            Wo bekomme ich denn ordentliches Schleifpapier für meine Maschine (Skil Octo) her? Ich will halt für die Schleiferei nicht unbedingt Hunderte Euro ausgeben…

  16. Marc sagt:

    Hallo Heiko,
    Ich habe Möbel in der Optik Eiche sägerau. Einige Teile würde ich gerne in Massifholz Eiche nachbauen. Wie kriegt man das hin mit der optik?
    Ich hab in der Richtung nicht die leiseste Ahnung. Wird das Holz geschliffen, oder nur einmal kurz gehobelt? Und wie kann ich die Oberfläche am besten behandeln?
    Würde mich auf deine Tipps freuen.
    mfg

    Marc

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Marc,

      hinter dem Begriff Sägerauh kann sich alles mögliche verbergen. Momentan ist Eiche in der Optik eines Sägefurnieres oft zu finden. Das entspricht der Optik eines Schnittes mit der Bandsäge. Das wirst du so one weiteres nicht hinbekommen. Also ohne ein konkretes (Bild)Beispiel einer solchen Oberfläche kann ich dir da auch nicht weiter helfen.

      Gruß

      Heiko

      • Marc sagt:

        Hallo Heiko,
        erstmal vielen Dank für deine Antwort. Dass es ziemlich schwer wird, ein solches Produkt herzustellen ist mir bewusst.
        Aber bevor ich aufgebe, will ich es doch zumindest versuchen. Ich hab dir einen link oben beigefügt(Mit Bild einfügen hat nicht geklappt). Genau das sind unsere möbel, und auch so wollte ich es versuchen.
        Gruß
        Marc

        • Heiko Rech sagt:

          Hallo Marc,

          das sin in der Tat Sägemarken wie von einer Bandsäge. Die verlinkten bilder zeigen Möbel aus Plattenmaterial, vermutlich furnierte Spanplatte, eventuell auch ein kunststoffdekor. Die gibt es inzwischen von allen namhaften Plattenherstellern. diese optik könntest du in Massiv zum Beispiel mit einer stark geschränkten Säge erreichen, die flach auf das Holz legst und dann quer über das Holz ziehst. Das zumindest wäre mein erster Ansatz, müsste ich eine solche Optik herstellen.

          Gruß

          Heiko

  17. Christan L. sagt:

    Hallo Heiko,

    Du hattest in einem Forum mal erwähnt alternative Schleifscheiben für den Bosch GEX zu verwenden. Ich besitze selbst den GEX und bin auch sehr zufrieden damit.
    Bisher habe ich mit den originalen Bosch-Blättern gearbeitet, ein Bekannter hat mir
    jetzt einen Karton Festool Granat besorgt, Standzeit und Ergebnis sind TOP, aber
    die Lochung passt leider so gar nicht zu meinem 6-Loch Schleifteller und die Absaugung ist entsprechend ….

    Welche Blätter hattest Du im Einsatz ?
    Passt evtl. der Festool-Teller mit Modifikationen an den GEX ?
    Könnte ich den Norton Multi-Air verwenden ?
    Sonstige Alternativen ?

    Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

    Holzige Grüße,
    Christian

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christian,

      den Teller für Norton Air habe ich damals probiert, aber er passte nicht. Ob das heute nochso ist kann ich natürlich nicht sagen. Ein sehr gutes Schleifmittel, das immer passt ist Abranet von Mirka. Es gibt von Mirka auch noch ein Papier, das dem Festool Grant gleich kommt. Es heißt Mirka Q.Silver. Aber ob die Lochung (es gibt verschiedene) auf den Bosch Teller passt weiß ich nicht.

      Ich habe auf meinem GEX damals Papiere von Mirka, meist Coarse Cut benutzt. Daher denke ich, dass Q.Silver auch passen sollte.

      Gruß

      Heiko

  18. Daniel Wilhelm sagt:

    Eine Frage zum Ölen/Wachsen:

    Ich habe bei einer Arbeit (Rahmenkonstruktion für Raumabtrennung BSH 80×80), das Oslo Dekorwachs verarbeitet. Ich habe die Rahmen mit Korn 120, 180 und 220 geschliffen. Nach dem ersten Ölen ist die Oberfläche wieder sehr stumpf geworden. Wie könnte ich das noch etwas verbessern?
    Soll ich nochmal mit 320 zwischenschleifen und nochmal ölen?

    Vielen Dank.

    Daniel.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Daniel,

      du meinst sicherlich OSMO Dekorwachs. Das ist ein schichtbildender Anstrich und sollte mindestens zweimal aufgetragen werden. Für den Zwischenschliff kannst du Schleifpapier Korn 320 nehmen, oder ein feines Schleifvlies.

      Gruß

      Heiko

      • Daniel Wilhelm sagt:

        Vielen Dank! Ich habe das Vlies genommen. Ist sehr schön geworden. Ich möchte nur eine Schicht auftragen, damit das Holz etwas durchschimmert…

        Grüße.

  19. Daniel Wilhelm sagt:

    Hallo Heiko,

    mit welcher Körnung schleift (poliert) man bereits lackierte Holzoberflächen nach ohne was zu verkratzen?

    Welche Festool Scheiben benutzt du über Korn 180 (Rubin hört ja da auf…)?

    Vielen Dank für die Antwort!

    Daniel 🙂

  20. Manfred sagt:

    Hallo Heiko,
    Hast Du Erfahrung mit dem Bosch GXE 125/150 oder Metabo SXE450 ?
    Beim Bosch gefällt mir die Wahl zwischen 125/150 und die geringe Vibration aber hier ist der Schwingkreis fest auf 4mm. Beim Metabo sind es halt die 2 Schwingkreismöglichkeiten die evt. für ein besseres Ergebnis sorgen ?
    Der Festool wäre dann doch zuviel für mich da die Anwendungen sich in Grenzen halten.
    Danke und Gruß ,
    Manfred

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Manfred,

      den Bosch kenne ich nicht. Den Metabo habe ich mal für die Zeitschrift Holzwerken getestet, ein sehr guter Schleifer mit gutem Preis- Leistungs- Verhältnis. Und als Universalschleifer sicherlich auch gut geeignet.

      Gruß

      Heiko

  21. Manfred sagt:

    Vielen Dank für deine guten Tipps ,werde mal vom Ergebnis berichten.

    Grüße ,
    Manfred

  22. Manfred sagt:

    Hallo Heiko,
    Du hattes mit das Schleifmittel von Festoll oder Mirka empfohlen. Leider stelle ich fest das mein Metabo Schwingschleifer wohl ein altes Mass 93×230 hat aber heute wohl meist 115×230 verwendet wird. Heist für mich jetzt passende Maschine für das heutige Papierangebot kaufen oder sieht der Profi da ein Problem wenn das Schleifmittel übersteht und die Lochung nicht stimmt ?
    Passen auch andere Schwingschleifer zu dem Festool Papierangebot ?

    Grüße aus dem bergischem Land und Danke,
    Manfred

    • Manfred sagt:

      Hat sich fast erledigt , er betagte Metabo gab heute den Geist auf…
      Jetzt überlege ich womit ich den Feinschliff am Tisch (160×90,plus 2Einlegeplatten 40×90) durchführe…, eher Festoll RTS400 oder ein 150/3 Exzenter ? Was wäre denn die bessere Wahl für die Aufgabe ?

      Danke und Grüße,
      Manfred

      • Heiko Rech sagt:

        Hallo Manfrad,

        der RTS wäre mir hierfür definitiv zu klein. Ein Exzenterschleifer ist mit Sicherheit die bessere Alternative.

        Gruß

        Heiko

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Manfred,

      das überstehende Papier würde nur beim Schleifen von Innenecken wirklich stören. Die nicht passenden Löcher würden natürlich jegliche Absaugung behindern. Wie weit das Papier auf andere Schleifer passt, kann ich dir nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, aber ich glaube bei den großen Rutschern verwendet Festool eine 10Fach Lochung die auf viele andere Modelle passen sollte. Vielleicht weiß jemand der hier mitliest ja mehr dazu.

      Gruß

      Heiko

      Gruß

      Heiko

  23. Christoph sagt:

    Hallo Heiko,

    Ich denke gerade über ein Schleifgerät für den Feinschliff nach. Ich habe einen Rotex 150, für den “Kleinkram habe ich mir dieses Jahr noch einen RTS 400 gekauft. Mir scheint, dass die Oberflächt mit dem RTS noch etwas schöner wird. Da ich in der nächsten Zeit einige Oberflächen zu bearbeiten habe denke ich über einen Schleifer nur zum Feinschliff nach.
    Kann man die Oberflächenqulität gegenüber der Arbeit dem dem Rotex tatsächlich noch sinnvoll verbessern? Wenn ja, macht dafür mehr ein Exzenter mit einem kleinen Schwinkreis (ETS 150/3) oder ein Schwingschleifer (wie den Mafell oder ein RS 200/300) Sinn?

    Vielen Dank für deine Hilfe!

    Christoph

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Christoph,

      deine Maschinenkombination ist schon sehr gut. Ich würde erst einmal probieren nach dem Schliff mit dem Rotex noch einmal mit dem RTS nachzuschleifen. Das geht schnell und liefert ein sehr gutes Ergebnis. Wenn dir das zu lange dauert, kannst du auch mit dem Rotex einfach ein Körnung feiner als normal schleifen. Wenn man sehr fein schleift, also bis Korn 320 wird man mit einer anderen Maschine kaum noch eine Verbesserung hinbekommen, die wirklich sichtbar ist. Der Grund, warum ich den Feinschliff nicht mehr so gerne mit dem Rotex mache sind die starken Vibrationen. Der Mafell UVA vibriert weniger und der neue EVA läuft herrlich ruhig. Der EVA wäre meiner Meinung nach auch einen Blick wert. Ich schleife inzwischen sehr gerne mit ihm.

      Gruß

      Heiko

  24. Friedrich Koch sagt:

    Hallo Heiko,
    danke für deine guten Kommentare, Tipps und Anregungen. Ich möchte mir einen Exzenterschleifer Festool oder Mirka Deros oder gleichwertiges?? kaufen. Einen Bandschleifer von Festool habe ich. Mit dem Exzenterschleifer möchte ich Massivholz, Leimholz u. ähnliches schleifen, um es nachher zu ölen, wachsen oder mit Schnellschliffgrund u. Ballenmattierung zu behandeln. Ich weiß jedoch nicht, welche Größe 150 mm oder 125 mm geeignet ist, wobei bei 125 mm der Abtrag geringer ist oft nur 2 mm Schleifhub. Weiter heisst es in den Herstellerangaben für große bzw. kleine Flächen, was heißt das? Ich schleife mal Leisten, mal Möbeltüren ca. 50 cm x 100 cm oder mal eine Tischfläche. Sind da Maschinen mit 2 Schleiftellern sinnvoller? wobei hier nicht viele übrigbleiben.

    Für deine Antwort vielen Dank und frohe Ostern
    Gruß Frieder

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Friedrich,

      ich habe einen Schleifer mit 125mm Durchmesser, den ich nur selten benutze. Der von dr erwähnte 125er Festool ist für den Feinschliff gedacht. Er macht ein sehr schönes Schleifbild, aber große Flächen, eventuell noch mit viel Materialabtrag möchte ich damit nicht schleifen. Der Deros ist ein tolles Gerät und wäre, wenn du sowohl eine Maschine für größere Flächen, als auch für Kleinteile suchst eine gute Alternative zum Rotex. Natürlich schafft der Rotex mehr Abtrag, aber brauchst du das?

      Alternativ käme auch der Metabo SXE 450 in Frage. Dazu noch den Festool RTS400 und du bist für alles gerüstet. Und mit beiden Maschinen bist du preislich unter dem Rotex und dem Mirka.

      Gruß

      Heiko

  25. Lukas sagt:

    Hallo Heiko,

    ich werde diese Woche ein Regal aus MDF bauen und es lackieren. Du empfiehlst immer, die Flächen bis zu Körnung 180 o.ä. zu schleifen, bevor die Verbindungen erstellt werden (in meinem Fall: DOMINOs). Meine Frage hierzu wäre nun, ob man das bei MDF auch machen sollte? Die Oberfläche von MDF ist bereits im Lieferzustand sehr glatt und geschmeidig. Über die Ebenheit und Haptik mach ich mir daher keine Sorgen. Allerdings Frage ich mich, ob MDF vor dem Lackieren geschliffen werden muss, dann würde ich das nämlich auch vor dem Fräsen der DOMINOS machen.
    Wie gehst du beim Herstellen von lackierten MDF-Möbeln in dieser Hinsicht vor?

    Danke für die Antwort und beste Grüße
    Lukas

    P.S.: Dein Blog ist bombig! Er hilft mir sehr bei meinem autodidaktischen Lernprozess als Hobbyschreiner. Ich finde ihn richtig, genau so wie er ist. Finde es immer entäuschend, wenn gute Blogs irgendwann versuchen noch größer und kommerzieller zu werden und das Ergebnis dann am Leserwunsch total vorbei geht, also bitte nicht abheben, sondern weiter SO.

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Lukas,

      ich habe MDF bisher nur in der Schreinerei, in eimem entsprechend ausgestatteten Lackierraum lackiert. Wie man es mit Heimwerkermitteln ordentlich hinbekommt, damit habe ich ehrlich gesagt keine Erfahrung. Den Grobschliff kannst du dir allerdings sparen und direkt mit Korn 180 anfangen. Ich würde alle Teile bis Korn 240 schleifen, dann treten auch Schäden zu Tage. Dann alle Verbindungen machen und vor dem Lackieren bis Korn 400 schleifen.

      Ich kenne das Lackieren von MDF wie folgt:
      1. Isoliergrund
      2. Zwischenschliff mit Korn 400
      3. Füllgrund
      4. Zwischenschliff mit Korn 400
      5. Füllgrund
      6. Zwischenschliff mit Korn 400
      Bei Bedarf nochmal Füllgrund und Zwischenschliff

      7. Farblack
      8. Klarlack in den noch feuchten Farblack, nass in nass. Das kommt aber auf das jeweilige Lacksystem an.

      Gruß

      Heiko

      • Roger Zimmermann sagt:

        Hallo Heiko

        Habe gerade einen Schubladenkorpus aus mdf in arbeit, habe die lackarbeiten mit einer Rolle gemacht. Zuerst zwei Schichten schöner wohnen Farben- mdf Grundierung zwischenschliff mit 320 er Papier dann zwei Schichten Buntlack,das Ergebnis kann sich sehen lassen,ist aber natürlich nicht wie gespritzt. Gruss Roger

  26. Uwe W. sagt:

    Hallo Heiko;

    Zuerst einmal vielen Dank für deine Klasse Seite. Ich habe mir schon viele tolle Tipps und Anregungen bei dir geholt.
    Ich bin selbst noch ein absoluter Anfänger was die Holzbearbeitung an geht und wollte mir jetzt als erstes “elektrisches Schleifgerät” einen Exzenterschleifer ETS 150/3 von Festool zu legen, dem dann in Zukunft noch ein kleiner Schwingschleifer folgen soll.
    Was hälst du von meiner Wahl oder soll ich eher zum 150/5 oder gar einer Rotex evtl. RO 125 greifen?
    Bisher habe ich hauptsächlich fertiges Leimholz bzw. Multiplexplatten verarbeitet und eher kleinere Projekte gebaut bzw. wird es wohl in naher Zukunft eher keine große Schrankwand werden.

    Gruß aus der schönen Eifel

    Uwe

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      für deine Anwendungen wäre der Rotex übertrieben. Ich denke der 150/3 oder der 150/5 wäre hier eine gute Wahl. Ich selbst habe aber keinen der beiden Schleifer, daher kann ich das Schleifbild nicht beurteilen. Ausgehend vom Schleifbild des Rotex, der ja auch einen 5mm Schwingkreis hat, würde ich dir zum 150/ raten. Der 150/3 ist mit Sicherheit beim Feinschliff besser, hat aber einen geringeren Abtrag. Man schleift dann länger. Wenn dir das Schleifbild des 150/5 nicht fein genug ist, kannst du immer noch mit dem geplanten Schwingschlifer den letzten Gang machen.

      Gruß

      Heiko

  27. Dirk_W sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mal eine Frage etwas abseits vom Schleifen zum Polieren.

    Gestern habe ich mir ein sehr wertiges Werkzeug gekauft, der Händler öffnete von mir nicht bemerkt die Verpackung mit einem Cutter (Teppichmesser) und es passierte was passieren musste und ich leider erst gerade eben bemerkte. Im Palisander ist nun auf gut fast 2 cm ein leichter Einriss. Ganz nebenbei: Ich HASSE es wenn andere Leute sich mit einem Cutter an meine Gegenstände machen.

    Bevor ich es nun aber vor lauter Wut reklamiere (andere würde das vll hinnehmen) wollte ich Dich fragen ob man sowas evtl. leicht wieder raus bekommt (vll durch Polieren) und wenn ja, worauf muss ich achten?

    Beste Grüße

    Dirk

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Dirk,

      ohne den Schaden zu sehen kann ich dir da auch keinen Tipp geben. Wichtig wäre auch zu wissen, welche Oberflächenbehandlung auf dem Werkzeug drauf ist. Im Zweifel reklamier einfach beim Lieferanten.

      Gruß

      Heiko

  28. Thomas sagt:

    Hallo Heiko,

    ich habe mir jetzt auch als Ergänzung zum Rotex den Mafell UVA Schwingschleifer gegönnt. Die Ergebnisse sind hervorragend, genau wie Du beschrieben hast.

    Mir fiel auch, dass Du beim Rotex bis 180 im Grobschliff nicht den blauen harten Teller von Festool verwendest, hat das einen bestimmten Grund?

    Liebe Grüße

    Thomas

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Thomas,

      so wie ich den Rotex inzwischen nutze wäre der blaue, harte Teller mit Sicherheit besser. Da der mittelharte Teller, den ich nutze, schon recht abgenutzt ist, werde ich diesen bald durch einen harten ersetzen. Ich glaube aber nicht, dass die Unterschiede beim Arbeiten und im Ergebnis so groß sein werden.

      Gruß

      Heiko

  29. Ralf Hansen sagt:

    Nochmal ich.. 😉
    Wie ist denn der GEX 150AC im Vergleich zu Deinem neuem Rotex150 gewesen? Was fandest Du “vielleicht” am Bosch besser und was nicht so gut?
    Lieber Gruß und danke für die Blitzantwort
    Ralf

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo Ralf,

      die beiden Maschinen kann man beim besten Willen nicht miteinander vergleichen, da es sich um völlig unterschiedliche Maschinen und Maschinenkonzepte handelt.

      Gruß
      Heiko

    • Mario sagt:

      Hallo Ralf,

      Ich weiß ja nicht, ob Du Dich inzwischen schon für ein Gerät entschieden hast. Ich besitze den GEX-AVE schon ne Weile und bin auch recht zufrieden damit. Ich finde schon, das es ein guter Allrounder ist. Nur für Ecken ist er halt nicht so gut geeignet-ist ja klar. Das mache ich halt per Hand oder mit einem günstigen Dreiecksschleifer.
      Die Vorteile vom Bosch sind z.B. der Preis, -für nen Profigerät dieser Klasse- die Ausstattung,-3 Schleifteller-und das entkoppelte Gehäuse. Habe zwar keine Erfahrung mit anderen Geräten, glaube aber schon, daß das ein Vorteil bei längeren Schleifarbeiten ist.
      Was mir nicht so gut gegenüber z.B. Festool gefällt ist der Tellerwechsel. Braucht man extra nen Inbus. Bei Festool werkzeuglos, schneller u. wahrscheinlich viel einfacher. Was mir bei Festool noch besser gefällt ist das die Maschine nicht so hochbauend ist, sieht jedenfalls so aus- habe die Maße nie verglichen-. Ich komme aber trotzdem gut damit klar. Außerdem haben die Festools nen Tellerschutz, scheint ja gut zu funktionieren-musst mal Heiko fragen-,habe einen Schleifteller schon ganz schön ramponiert.
      Ist aber halt auch ne Ecke teurer. In wie weit die Schleifergebnisse differieren weiß ich nicht. Ich denke aber das die vom Bosch Dir völlig ausreichen werden.
      Kann Dir übrigens als Händler Elektroshop Wagner empfehlen. Ist meistens mit der günstigste u. seriös.

      Gruß,
      Mario!

  30. Ralf Hansen sagt:

    Hi Heiko,
    danke für Deine schnelle Antwort.
    Der Bosch GEX150 Turbo ist ja quasi das Gegenstück zum Festool Rotex150 und leider auch fast genau so teuer. Der GEX 150 AC ist meiner Meinung nach der kleine Bruder vom Bosch GEX 125-150 ohne Wechselmöglichkeit auf 125.
    Welchen der beiden hattest Du?
    Gruß
    Ralf

  31. Ralf Hansen sagt:

    Hi Heiko,

    hast Du evtl. Erfahrungen mit dem Bosch Exzenterschleifer GEX 125-150 AVE Professional? Oder vielleicht hast Du dich schon mal mit jemanden darüber unterhalten. Mich würde jede Meinung darüber interessieren. Mafell, Festool sind bei uns in der Haushaltskasse nicht drin. Auch dieser Bosch würde sie schon sehr belasten nur mit Baumarktware hab ich nicht so gute Erfahrungen gemacht. Daher suche ich um Rat um nicht auf die Nase zu fallen. Diesen habe ich rausgesucht da er 125mm und 150mm Scheiben nutzen kann. Ich will nicht nur große Teile schleifen sondern hin und wieder nur eine Leiste oder ähnliches.
    Ich will Holz aus dem Baumarkt nutzen, kein Rohholz oder wie sich das nennt.
    Ein anderes Schleifgerät hab ich nicht. Es soll mein Universalgerät werden.
    Ralf

    • Heiko Rech sagt:

      Hallo,

      ich hatte mal einen Bosch GEX150, also noch das alte Modell. Mit diesem war ich sehr zufrieden. Den von dir erwähnten Schleifer kenne ich leider auch nur von Bildern und Katalogen.

      Gruß

      Heiko

    • Dirk_W sagt:

      Hier darf ich mich vielleicht mal einklinken. Ich habe einen GEX 125-150 AVE und bin damit sehr zufrieden. Als Universalgerät aber taugt es, ebenso wie jedes andere, definitiv nicht. Ein Grobschliff ist eher bei dem Turbo/Rotex aufgehoben, ein sehr feiner Schliff eher bei einem guten Schwingschleifer. Zudem sind die Abtragsleistung und die Oberflächengüte sehr stark vom Schleifmittel abhängig. Wenn Du also ein gutes Gerät für Anwendungen ohne allzu viel Abtrag und ohne den Anspruch an feinste Oberflächen suchst, bist Du mit dem GEX 125 150 AVE sehr gut bedient.

      • Ralf Hansen sagt:

        Hi Dirk,
        vielen Dank für Deine Meinung. Aber was meinst Du mit —ohne allzu viel Abtrag und ohne den Anspruch an feinste Oberflächen—
        Anders gefragt, was hältst Du von der GEX 125-150 AVE für nicht nur große Teile sondern hin und wieder nur eine Leiste oder ähnliches.
        Ich will Holz aus dem Baumarkt nutzen. Und diese mit bis zu max 320er Korn glatt schleifen. Aber auch mit 80er etwas tiefere “Rillen” entfernen.
        Gruß Ralf

        P.S.: Ich will keine ungehobelte Dachlatte sanft wie einen Babypo bekommen 😉

        • Dirk_W sagt:

          Also tiefere Rillen fallen definitiv in die Kategorie Grobschliff bzw. Hobeln. Leisten stellen meines Erachtens zunächst mal keine direkte Anforderung an den Schleifer, sondern an den der das Gerät führt. Da soll aber auch der gute alte Handschliff hilfreich sein.

          Ich würde Dir, Deinen Fragen und Deinem Budget nach, aber zunächst etwas anderes raten. Kauf Dir erst mal einen einfachen Schleifer und in 2 Jahren triffst Du eine neue, erfahrungsfundierte Kaufentscheidung.

          • Holz Wurm sagt:

            Hallo Ihr Drei,

            Dirk, Deine Ausführungen sind Wahr. Doch ich glaube Ralf sucht gerade darum fachlichen Rat, weil er eben nicht weiß wo die Unterschiede liegen. Den Tipp mit kauf erst mal einen Billigen und 2 Jahre später erfahrungsfundierte einen Besseren finde ich nicht Ziel führend. Gerade vom finanziellem Aspekt macht es Sinn direkt was ordentliches zu kaufen. ( Was im Budget drin ist ) Zudem hatte Ralf schon gesagt Zitat:”mit Baumarktware hab ich nicht so gute Erfahrungen gemacht.”
            Und mal ehrlich, wie will man mit einem billigen Gerät Erfahrungen sammeln die man für den Kauf eines Besseren braucht, ohne den Unterschied der Maschinen zu kennen (z.B. durch direkten Vergleich beim Arbeiten) ?? 😉

            Ralf, ich rate Dir geh auf alle Fälle in einem Fachmarkt der das Gerät was Du anschaffen willst da hat. Nimm es in die Hand. Bei manchen Händlern gibt es sogar Testmaschinen.
            Leider kann ich Dir zu der Bosch nix sagen,
            da ich diese nie besessen habe.

            Wünsche allen einen tollen Abend
            der Holz Wurm

          • Dirk_W sagt:

            Hallo Holzwurm, danke für Dein Feedback.

            Ich habe erst überlegt ob ich mich darauf einlassen soll, besteht doch immer die Gefahr einer Grundsatzdiskussion. Aber dann bin ich doch zu dem Schluss gekommen, dass das so nicht stehenbleiben kann.

            1. Was ist denn etwas Ordentliches unter der Maßgabe: „was das Budget hergibt“? Das ist im Zweifel eben nichts „Ordentliches“ sondern nur „das eben Machbare“. Wie ich oben schon ausführte erstreckt sich eine Profiausstattung wahrscheinlich über mindestens 2 Schleifer. Den Dogmen „kaufe besser teuer als zweimal“ und „ich bin zu arm um zweimal zu kaufen“ werde ich mich nicht anschließen, da sie meines Erachtens nur zulässig sind, wenn man (a) seine Anforderungen und die Geräteeigenschaften kennt und diese in Einklang bringen kann und (b) man beabsichtigt das Profigerät auch hinreichend oft und seinen Möglichkeiten nach umfänglich zu nutzen (und damit, ganz nebenbei, durch Übung, auch zu einem erwartungsgemäßen Arbeitsergebnis kommt). Kann man das eine wie das andere nicht ausreichend beantworten, reicht zunächst auch ein einfacheres Gerät.
            2. Auch im Sektor der Heimwerkergeräte gibt es signifikante Unterschiede und darunter findet sich sicher eines das einer unbestimmten und gelegentlichen Nutzung genügt. Benennen wir mal zwei Pole beispielhaft beim Namen: Einhell/Matrix auf der einen, Bosch grün oder Metabo auf der anderen Seite.
            3. Wie ich schon an anderer Stelle einmal ausführte ist eine Optimal-Universalmaschine fürs Leben eine irreführende Wunschvorstellung. Der sukzessive Austausch oder die Ergänzung von Geräten entsprechend der Anforderungen, Fähigkeiten und des technischen Fortschritts ist hingegen eine sehr wohl empfehlenswerte und alles andere als unübliche Handlungsweise.
            4. Ein Vergleich einer einzelnen Maschine ist sicher ausgeschlossen. Ein solcher wird aber auch nicht gültiger, wenn man nur eine von anderen Alternativen ausgewählt hat! Wohl aber kann man durch Anwendung erfahren wo man besser werden will respektive muss (beides kann im Übrigen zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen führen).
            5. Ich sehe zudem nicht, dass man durch den sukzessiven Austausch zwingend mehr Geld ausgibt. Geht man mal, rein rechnerisch, davon aus zunächst durchweg einfachere Geräte zu kaufen erspart man sich ein Vielfaches gegenüber einer entsprechenden Ausstattung mit Profigeräten. Tauscht man dann über Jahre einzelne Geräte (einzelne! solche die den gewachsenen Fähigkeiten und Anforderungen entsprechen müssen) aus, hat man bilanziell noch lange keinen „Verlust“ erlitten. Im Umkehrschluss ist nämlich auch jedes nicht seiner Bestimmung nach genutzte Profigerät definitiv zu teuer und man hat das Budget an der falschen Stelle verbraten! Und schließlich ist sicher auch unter den Profigeräten mehr als nur das ein oder andere dabei das man zwischenzeitlich auch austauschen würde.
            6. Nicht in Abrede habe ich gestellt, dass der der ein klares Anforderungsprofil hat auch (gleich) das dafür optimale Gerät wählen wird.

            Meine Aussage ist, auch an anderer Stelle schon mal formuliert: Kauft anwendungsbezogen und nicht das was man dem Anschein nach „haben muss“ oder das vermeintlich noch bessere, obwohl das gute schon mehr als gereicht hat/hätte.

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